Zuschlagspreis im Schnitt bei 6,9 ct/kWh in letzter PV-Ausschreibung vor EEG 2017 – IBC Solar dreifach erfolgreich

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Der durchschnittliche Zuschlagswert bei der letzten Ausschreibung von Solarparks nach der Freiflächenausschreibungs-verordnung (FFAV) liegt mit 6,90 ct/kWh noch einmal 4,8 Prozent unter dem Wert der Vorrunde (7,25 ct/kWh). Das teilte die Bundesnetzagentur jetzt mit. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten konnte, lag mit 7,17 ct/kWh leicht unter dem Durchschnittswert der Vorrunde, das höchste Gebot insgesamt lag bei 8,45 ct/kWh, der niedrigste Gebotswert bei 6,26 ct/kWh. Die Zuschläge gingen ausschließlich an juristische Personen. Mit der Runde setzt sich der Trend sinkender Kosten für Solarstromprojekte weiter fort. Kürzlich hatten sich in der ersten grenzüberschreitenden Ausschreibung in Dänemark und Deutschland Projekte in Dänemark mit einem Angebotspreis von 5,38 ct/kWh durchgesetzt (EUWID 49/2016). Erfolgreich war unter anderem IBC Solar mit drei Projekten, mit denen sich das Bad Staffelsteiner Unternehmen im eigenen Namen an der Ausschreibung beteiligt hat. In der Ausschreibung waren 76 Gebote für Projekte mit einem Volumen von 423 MW bei der Bundesnetzagentur eingegangen. 210 MW in 41 Geboten bezogen sich auf Konversionsflächen. Den Zuschlag erhielten in diesem Segment zehn Projekte mit knapp 50 MW Leistung. Auf 110-Meter-Randstreifen wurden 33 Gebote mit 193 MW Leistung vorgeplant. Hier konnten sich 16 Vorhaben mit einer Leistung von 102 MW durchsetzen. Zwei Gebote zielten auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufhaben (BImA), eines davon erhielt den Zuschlag. Die meisten Zuschläge und die höchste zugeschlagene Gebotsmengen beziehen sich in der sechsten Ausschreibungsrunde auf Flächen in Brandenburg (51,9 MW); dahinter liegen die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (33,4 MW), Schleswig-Holstein (27,6 MW), Bayern (22,0 MW) und Sachsen-Anhalt (19,2 MW). Für das kommende Jahr werden die Ausschreibungen für Solaranlagen durch das EEG 2017 neu geregelt. Auch der Zahlungsanspruch für Strom aus Solaranlagen an, auf und in Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen mit einer Leistung von über 750 kW wird in Zukunft durch Ausschreibungen bestimmt. Anlagen unter 750 kW erhalten die gesetzlich festgelegte Förderung. Der erste Gebotstermin nach dem EEG 2017 ist der 1. Februar 2016: Es werden 200 MW ausgeschrieben.

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