Die Corona-Krise bringt einen Schub für digitale Kommunikationskanäle, sei es über die intelligente Einbindung von Homeoffice-Strukturen in die betriebliche Realität oder das Ersetzen von Meetings durch Videokonferenzen. Für die Energiewende ist die Digitalisierung ohnehin eine „Conditio sine qua non“, erfordern doch Millionen dezentraler Erzeugungsanlagen eine intelligente Kommunikation, um eine sichere Versorgung zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten. Doch wie steht es um die Digitalisierung der Energiewende?

Die neue Ausgabe 16.2020 von EUWID Neue Energie legt einen Schwerpunkt auf den Status quo der Digitalisierung. Die Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hat ihr zweites Digitalisierungsbarometer im Auftrag des BMWi vorgelegt. Es zeigt, dass es nach vielen Jahren ohne große Dynamik inzwischen vorangeht. Der größte Teil der Arbeit steht aber noch aus, die Gutachter haben zusammengefasst, was aus ihrer Sicht die wichtigsten nächsten Schritte sind.

Dass auch bei den EVU selbst noch viel in Sachen Digitalisierung zu tun ist, zeigt eine Analyse von Rödl & Partner. Es fehlt in vielen Häusern ein strategischer Ansatz, ein Vorwurf, den sich der Energiedienstleister enercity wohl nicht machen muss, hier wird seit Jahren digital gedacht – und das mit Erfolg, wie die aktuelle Geschäftsentwicklung nahe legt. Zum Thema Digitalisierung finden Sie in der neuen Ausgabe auch ein Special „Smart City – Chance für EVU?“.

Neues gibt es diese Woche auch bei den EUWID-Schwerpunktthemen PPA, Post-EEG und Power-to-Gas. Eine BNEF-Analyse zeigt eine deutliche Schwankungsbreite bei PPA-Abschlüssen in Europa, das DBFZ hat die Post-EEG-Perspektiven der Bioenergie beleuchtet . Und eine Studie von Horváth & Partners greift die Perspektive der Versorger auf das Thema Power-to-Gas auf. (Nachweis für Beitragsbild: metamorworks – stock.adobe.com)

Topthemen in dieser Woche:

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