Wirtschaftliche Photovoltaik: Die Anlage auf dem Dach lohnt sich wieder

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Photovoltaik-Dach
Symbolbild (Quelle: tl6781 / stock.adobe.com)

Eine Rendite zwischen 5,6 und 8,0 Prozent kann erwirtschaftet werden, wenn man auf dem eigenen Dach eine Solaranlage installiert und 25 Prozent des eigenen Stroms selbst nutzt. Das zeigen aktuelle Modellrechnungen von Stiftung Warentest. Unter optimalen Bedingungen kann die Rendite sogar zweistellig ausfallen.

Eine Komplett­anlage koste inklusive Montage derzeit etwa 1.300 €/kWp Leistung ohne Mehrwertsteuer. Eine 5-kW-Anlage könnten sich Hauseigentümer daher schon für rund 6.500 € aufs Dach setzen. Dazu kommen laufende Kosten für Versicherung, Wartung und eventuelle Reparaturen von „beispielsweise 120 € im Jahr“, heißt es weiter.

Auch PV-Anlage mit Speicher bringen Rendite – die Speicherpreise müssen aber noch sinken

Ohne Speicher lassen sich daher meist nur 15 bis 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen. „Das reicht aber schon, damit sich die Anlage langfristig rechnet“, betonen die Tester. Mit einem ergänzenden Solarstromspeicher lassen sich die Eigenverbrauchsquoten deutlich steigern, dafür erfordert der Speicher in der Anschaffung entsprechende Investitionen.

Weitere Informationen zum aktuellen Beitrag von Stiftung Warentest sind hier zu finden.

Anlagen mit ergänzendem Batteriespeicher können durch aus wirtschaftlich sein, betont die Stiftung Warentest. „Das Blatt wendet sich langsam, die Preise für Speicher haben sich seit Mitte 2013 halbiert“, sagt Alrun Jappe von Finanztest. Für eine typische Anlage mit Stromspeicher rechnet die Zeitschrift bei einem Eigenverbrauch von 50 Prozent mit einer Rendite von 1,8 bis 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Eigenverbrauchsmodell ohne Speicher fallen die Renditen damit aber gegenwärtig noch schwächer aus.

Vollständiges Einspeisen ohne Eigenverbrauch bringt den geringsten wirtschaftlichen Ertrag

Schon jetzt werde jede zweite neue Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Speicher verkauft. Nur etwa 10 Prozent der verkauften Batterien wird in bestehenden Anlagen installiert. Damit sich auch das Nachrüsten rechnet, müssten die Preise für Speicher noch einmal um die Hälfte fallen, heißt es in dem Bericht.

Das vollständige Einspeisen des Solarstroms ohne Eigenverbrauch – früher das wirtschaftlichste Modell – bringt inzwischen die kleinste Rendite. Hier kommt Finanztest bei den derzeitigen Kosten auf 1,0 bis 3,3 Prozent.

Solarzubau in Deutschland im Juli 2018 bei 270 MW

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