Windkraft-Deal für die Lausitz: LEAG und GE besiegeln Kauf von Anlagen der 6-MW-Klasse

Fotorealistische Darstellung der GE-Anlage. Bildnachweis: GE Renewable Energy.

Die LEAG hat in Zusammenarbeit mit ihrer Projektentwicklerin EP New Energies GmbH (EPNE), das 2019 gegründete Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien der EPH-Gruppe, Lieferverträge für Windenergieanlagen der 6-MW-Klasse (6.0-164) mit GE Renewable Energy geschlossen. Der Auftrag aus der Lausitz ist Teil eines Gesamtpaketes von Kauf- und Vollwartungsverträgen für bis zu 50 Windenergieanlagen, die innerhalb der EPH-Gruppe in mehreren Vorhaben eingesetzt werden sollen.

Mit ihnen sollen technologisch moderne und leistungsstarke Windenergie-Projekte in der Lausitz und Ostdeutschland umgesetzt werden, heißt es. Erstes Projekt soll der LEAG-Windpark Forst-Briesnig II mit 17 Windenergieanlagen werden. Mit der Festlegung des Anlagenherstellers und -typs kann nun der Genehmigungsantrag finalisiert und in den kommenden zwei bis drei Monaten bei der zuständigen Behörde, dem brandenburgischen Landesamt für Umwelt, eingereicht werden. Baubeginn sei für 2023 geplant.

Hubertus Altmann, LEAG-Vorstand Kraftwerke, erklärte hierzu: „Mit diesem Vertragsabschluss ist ein weiterer wichtiger Schritt getan auf dem Weg zur Neuausrichtung der LEAG. Wir sind auf dem Weg vom Bergbau- und Kraftwerksbetreiber zu einem vielseitigen Energieunternehmen mit einem breiteren Mix aus Erzeugungsanlagen und einem deutlich wachsenden Anteil erneuerbarer Energien in unserem Portfolio.“  Strom aus erneuerbaren Quellen könne für die gesamte Region ein Türöffner für die weitere Strukturentwicklung sein, so Altmann.

„In der ersten Liga der Wind-Projektierer“

EPNE-Geschäftsführer Dominique Guillou sieht das Unternehmen mit einem Deal in dieser Größenordnung in Deutschland in der „ersten Liga der Wind-Projektierer“. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir zu den ersten gehören, die Windturbinen der 6-MW-Klasse einsetzen, eine der modernsten Turbinentechnologien auf dem Markt.“ Der Abschluss der Verträge sei zudem ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung von etwa 300 MW installierter Windleistung, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland leisten, so Guillou.

Die jetzt geschlossenen Verträge umfassen die Lieferung, Errichtung und Wartung der Anlagen. Klaus Rogge, Vertriebs- und Regionalleiter für den Bereich Onshore Wind bei GE in Zentraleuropa ergänzt: „Wir freuen uns, die Windenergieanlagen für die ersten Windparkprojekte von EPNE in Deutschland liefern zu dürfen. Die Projekte auf ehemaligen Braunkohletagebauflächen symbolisieren den Wandel von konventioneller Stromerzeugung hin zu erneuerbaren Energien.“

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