Sie wollen wissen was sich aktuell in der Windenergiebranche tut? Mit unseren Splittern halten wir Sie über neue Deals, Geschäftszahlen oder Kooperationen auf dem Laufenden. (Titelbildnachweis: leowolfert – stock.adobe.com)

 

Luxcara erwirbt 100 MW Windpark in Finnland
(21. Februar 2019)

Luxcara hat ein finnisches Windprojekt in der Landschaft Nordösterbotten mit einer projektierten Leistung von 100 MW erworben. Der produzierte Strom wird auf Basis eines Power Purchase Agreements (PPA) direkt an einen Stromabnehmer verkauft werden. Über die Laufzeit wurde nichts bekannt gegeben. Projektentwickler und Bauherr des Windparks ist ABO Wind. Der Netzanschluss ist für Sommer 2020 geplant.

Windwärts verkauft Windpark Düste II
(20. Februar 2019)

Windpark Düste II. Bildquelle: Windwärts | Mark Mühlhaus/attenzione

Die Windwärts Energie GmbH hat den Windpark Düste II an einen von der AREAM GmbH verwalteten Fonds verkauft. Der Windpark besteht aus fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-92 mit 104 Meter Nabenhöhe, 150 Metern Gesamthöhe und einer Gesamtleistung von 11,75 MW. Die kaufmännische Betriebsführung übernimmt AREAM, der Auftrag für die technische Betriebsführung wurde langfristig an Windwärts vergeben.

Windwärts hat das Projekt geplant, entwickelt und gebaut. Die Anlagen sind Mitte Januar 2019 vollständig in Betrieb gegangen. Der Windpark Düste II ist eine Erweiterung des ebenfalls von AREAM übernommenen Windparks Düste, in dem Windwärts schon im September 2017 fünf baugleiche Anlagen ans Netz gebracht hatte. Somit drehen sich seit Mitte Januar 2019 in Summe zehn Anlagen in dem Windenergievorranggebiet zwischen Düste und Dreeke. Insgesamt würden die Anlagen zukünftig etwa 50 GWh Windstrom pro Jahr erzeugen.

GWO-Zertifizierungen im Jahr 2018 um 65 Prozent gestiegen
(20. Februar 2019)

Die Global Wind Organisation (GWO) hat im Jahr 2018 mehr als 74.000 Beschäftigte im Bereich Windenergie nach ihren Standards ausgebildet. Das sind 65 Prozent mehr als im Vorjahr (45.314) und entspricht schätzungsweise 5-10 Prozent der weltweiten Windkraftbelegschaft, die im vergangenen Jahr nach GWO-Standards zertifiziert wurden. Für den Vorsitzenden der Global Wind Organisation Eloy Jauregui ist dies ein Erfolg. „Aber unsere Herausforderung hat gerade erst begonnen“, sagte er bei Vorlage des GWO-Jahresberichts 2018. “Menschen, die weltweit an Windkraftanlagen arbeiten, sind in der Regel nicht nach GWO-Standards ausgebildet und wir glauben, dass sie es, wo immer möglich, sein sollten.“

Die GWO ist eine gemeinnützige Organisation, die von den weltweit führenden Herstellern und Betreibern von Windenergieanlagen gegründet wurde.

Nordex steigt mit 133-MW-Lieferung in ukrainischen Windmarkt ein
(13. Februar 2019)

Die Nordex Group ist nun auch im ukrainischen Windmarkt aktiv. Bis Ende des laufenden Jahres wird der Hersteller 34 Turbinen der Baureihe N131/3900 für die erste 133-MW-Bauphase des Projekts „Syvash“ liefern. Insgesamt ist der Windpark mit 250 MW geplant, berichtet Nordex.

Vertragspartner ist die Powerchina Ltd., die den Windpark für die lokale Projektgesellschaft SyvashEnergoProm baut. Diese ist ein Gemeinschaftsunternehmen des norwegischen Projektentwicklers NBT AS und des französischen unabhängigen Stromerzeugers mit erneuerbaren Energien Total Eren. Der Windpark entsteht in der Region Kherson, an der Nordküste des Sywaschsees. Nach Fertigstellung des Windparks in seiner Endausbaustufe von 250 MW im Jahr 2020 soll er jährlich 850 GWh Strom in das öffentliche Netz speisen.

Energiequelle erwirbt zwei Windpark-Standorte in Ostfrankreich
(13. Februar 2019)

P&T Technologie erwirbt zwei Windpark-Standorte in Frankreich mit einer potenziellen Leistung von 35 MW. Wie das Mutterunternehmen Energiequelle berichtet, handelt es sich um zwei Standorte in Burgund, die zur Errichtung von Windparks geeignet seien. Die geplanten Parks befinden sich im Département Saône-et-Loire und Yonne und bestehen aus mindestens 10 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 35 MW. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Extrawind GmbH und ihrer deutschen Muttergesellschaft, der New Energy Scout GmbH, entwickelt. Das Unternehmen ist auf die Ermittlung von Standorten und die technische Planung von Windkraftprojekten spezialisiert.

Enercon erhält Großaufträge für neue EP3-Plattform in Kanada
(06. Februar 2019)

Enercon hat die ersten Großaufträge für Windenergieanlagen (WEA) der neuen EP3-Plattform in Kanada erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung wird Enercon die neuen E-138 EP3 mit einer Gesamtleistung von 345 MW für zwei Projekte liefern. Neben der Lieferung der Windenergieanlagen wurde Enercon mit den Servicedienstleistungen beauftragt. Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig spricht von einer positiven Dynamik der neuen EP3-Plattform in verschiedenen internationalen Märkten. In Kanada ist Enercon mit mehr als 2.200 MW in acht Provinzen aktiv. Die Präsenz soll weiter wachsen, so Enercon.

Siemens festigt führende Position in Spanien
(06. Februar 2019)

Mit neuen Verträgen über die Lieferung von WEA mit insgesamt 200 MW Leistung festigt Siemens Gamesa seine Spitzenposition auf dem spanischen Markt. Insgesamt wird Siemens Gamesa in diesem Jahr 63 Windturbinen für sieben Windparks in Navarra (32 Turbinen), Valladolid (4), Saragossa (15), Málaga (9) und Cádiz (3) liefern. Das Unternehmen wird auch Betriebs- und Wartungsdienstleistungen für alle diese Windparks erbringen.

Die meisten dieser Vereinbarungen beinhalten die Lieferung des Modells SG 3.4-132 (insgesamt 42 Turbinen), aber auch die Installation von 16 Turbinen des Typs SG 2.6-114 und fünf SG 2.6-126. Mit diesen Aufträgen hat Siemens Gamesa seit Ende 2017 in Summe 1,2 GW in Spanien verkauft, was 265 WEA entspricht. Auf das Unternehmen entfallen fast 55 Prozent der gesamten installierten Leistung (über 12.500 Anlagen) in dem Land. Zudem ist Siemens Gamesa auch für die Instandhaltung von über 7.500 MW verantwortlich, was etwa einem Drittel der gesamten installierten Leistung Spaniens entspricht.

567-MW-Auftrag in Indien

Darüber hinaus hat Siemens Gamesa seinen größten Auftrag in Indien erhalten. Er umfasst die Lieferung von 270 Windturbinen des Typs SG 2.1-122 mit einer Gesamtleistung von 567 MW an ReNew Power, Indiens größtem unabhängigen Energieerzeuger. Der Auftrag umfasst zwei schlüsselfertige Windprojekte, die in den Staaten Gujarat (127 WEA) und Karnataka (143) entwickelt werden. Gemäß der Vereinbarung wird Siemens Gamesa die Infrastruktur für die Installation und den Betrieb beider Windkraftwerke bereitstellen. Die Inbetriebnahme der beiden Projekte ist für das erste Quartal 2020 vorgesehen.

BayWa und GP Joule veräußern Wind-Projekte an CEZ
(25. Januar 2019)

Die CEZ Group hat Ende 2018 von BayWa r.e. Projekte mit einer potenziellen Gesamtleistung von 60 MW übernommen. Zudem erwarb die Gruppe von GP Joule Windkraftprojekte mit 170 MW. Wie der tschechische Konzern berichtet, wird das Gros der akquirierten Projekte zwischen 2020 und 2022 im deutschen Auktionssystem in den Wettbewerb treten.

Die Investitionen stärken nach Unternehmensangaben den Fokus auf Windenergie in der Entwicklungsphase – fast 70 Prozent des Portfolios der CEZ Group in Westeuropa entfallen auf solche Vorhaben in der Entwicklung. Das Unternehmen rechnet für Europa mit einem jährlichen Zubau von jährlich 10 GW in den kommenden Jahren. Die Hälfte dieses Volumens solle dabei in Deutschland und Frankreich gebaut werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt betreiben die zur CEZ Group gehörenden Unternehmen in Deutschland 53 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 135 MW.

Neben Deutschland sucht die CEZ Group auch in anderen europäischen Ländern wie etwa Frankreich nach geeigneten Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien. Ziel sei es, ein stabiles Portfolio in unterschiedlichen Projektphasen zu bilden und daran anknüpfende Leistungen anzubieten.

ABO Wind verkauft französische Windparks an CEZ
(17. Januar 2019)

ABO Wind veräußert ein zweites Projektportfolio französischer Windparks an CEZ. Der Energieversorger gehört zu 70 Prozent dem tschechischen Staat und zählt zu den zehn größten Energieunternehmen Europas. Das nun veräußerte Portfolio besteht laut ABO Wind aus acht Windparks mit insgesamt 116,5 MW Leistung in verschiedenen Planungsstadien.

ABO Wind wird die Projekte in den nächsten Jahren ans Netz bringen und dann auch die Betriebsführung übernehmen. Neben dem Verkaufspreis für die Projektrechte erhält ABO Wind Meilensteinzahlungen, die vom Planungsfortschritt der Projekte abhängen.

Für die nun veräußerten Projekte hat ABO Wind noch Vergütungen gemäß dem bis 2016 gültigen Tarifsystem gesichert: Es bietet über Marktprämien eine inflationsindexierte Einspeisevergütung über 15 Jahre von ca. 80 €/MWh. Neue Wind- und Solarprojekte müssen sich in Frankreich wie auch in Deutschland in Ausschreibungen um Vergütungen bewerben.

EnBW erwirbt 7 schwedische Windparks
(10. Januar 2019)

Die EnBW hat mit ihrer schwedischen Landesgesellschaft „EnBW Sverige AB“ zwei Betreibergesellschaften mit sieben Windparks und 105 MW installierter Leistung in Schweden erworben.

47 der 51 Windkraftanlagen erwirbt die EnBW mit der Betreibergesellschaft „Power Wind Partners AB“ (PWP), hinter der zu gleichen Teilen die drei schwedischen Finanzinvestoren Proventus (eine privat geführte Kapitalanlagegesellschaft), FAM (ein familiengeführtes Unternehmen der Wallenberg-Stiftung) sowie das Versicherungsunternehmen Folksam stehen. Die übrigen vier Anlagen erwirbt die EnBW von der Gnosjö Energi AB, die zu Folksam gehört.

Quelle: EnBW

Im Einsatz sind den Angaben zufolge 42 WEA des Typs Vestas V90-2,0, fünf Anlagen von Siemens SWT-101 und vier Anlagen Nordex N90-2,5. Die Windparks liegen im Landesteil Svealand (Mittelschweden), Norrland und Gotaland (Südschweden). Zudem habe EnBW auch zwei Netzgesellschaften erworben, die unter anderem eigene Windparks dem Portfolios anschließen.

Neben Frankreich ist Schweden für die EnBW der zweite europäische Auslandsmarkt, in dem sie sich für die nächsten Jahre weiteres Wachstum im Bereich Windenergie an Land vorgenommen hat.

Nordex erhält von Vattenfall Auftrag für zwei Projekte in Niederlanden
(10. Januar 2019)

Die Nordex Group hat von Vattenfall einen Auftrag über die Lieferung und Errichtung von 13 Turbinen für zwei Projekte in den Niederlanden erhalten. Das 22-MW-Projekt „Haringvliet“ umfasst sechs Anlagen vom Typ N117/3675 und das 27-MW-Projekt „Moerdijk“ sieben N131/3900 Anlagen. Der Auftrag enthält einen zweijährigen Premium Servicevertrag für beide Windparks, mit der Option einer anschließenden Verlängerung um 23 Jahre.

Die ersten N117/3675-Turbinen für „Haringvliet“ sollen im Dezember 2019 geliefert werden. Im Frühjahr 2020 ist der Netzanschluss des Windparks vorgesehen. Der Standort befindet sich in der Provinz Südholland auf der Insel Goeree-Overflakkee, nahe der Stadt Middelharnis. Der Windpark „Moerdijk“ entsteht im Hafen- und Industriegebiet der Stadt Moerdijk, in der Provinz Nordbrabant. Die Fertigstellung ist hier für Sommer 2020 vorgesehen.

Internationale Aufträge für Nordex – darunter 300-MW-Projekt in Indien
(09. Januar 2019)

Die Nordex Group hat im Dezember 2018 von der indischen Sprng Energy Private Limited einen Auftrag über die schlüsselfertige Errichtung des 300-MW-Windparks „Mulanur“ erhalten. Der Standort befindet sich im Bundesstaat Tamilnadu, nahe der Stadt Coimbatore, wie Nordex berichtet.

Der Vertrag umfasst die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme von 100 Turbinen vom Typ AW140/3000 mit 3 MW installierter Kapazität, 140 Meter Rotordurchmesser und 120 Meter Nabenhöhe. Errichtungsbeginn des 300-MW-Windparks „Mulanur“ ist für Mai 2019 vorgesehen, die Fertigstellung Anfang 2020. Laut Nordex werden die Turbinen und Rotorblätter lokal in ihren Werken nahe Chennai hergestellt. Ebenso sollen in Tamilnadu nahe des Windparks die 120 Meter hohen Betontürme produziert werden. 

Sprng Energy ist eine von Actis in Indien gegründete Plattform für erneuerbare Energien mit einer Gesamtverpflichtung von 450 Mio. US-Dollar aus dem Actis Energy Fund 4, in den nächsten 4-5 Jahren etwa 2 GW an erneuerbaren Energien (Sonne und Wind) aufzubauen.

Nordex liefert 27 Großturbinen nach Frankreich

Darüber hinaus berichtet Nordex von Aufträgen aus Frankreich über mehr als 84 MW. Ab Sommer 2019 liefert das Unternehmen 27 Turbinen für vier Windparks an unterschiedliche Kunden aus. Für seinen Stammkunden EDF Energie Nouvelles errichtet die Nordex Group den Windpark „Pays d‘Anglure“ mit sechs N131/3600 Anlagen. Fünf Anlagen des gleichen Typs sowie eine N100/3300 hat der Kunde Eurowatt für das Projekt „Parc du Rio“ bestellt.

Ein weiterer Auftraggeber ist den Angaben zufolge der französische Windparkentwickler JP Energie Environnement, für den Nordex den Windpark „Brinay“ mit zwei N131/3000 und vier N131/3600 Turbinen ausstattet. Der Kunde Valorem hat neun Anlagen vom Typ N117/2400 für den Windpark „Reuilly Diou“ bestellt. Alle Projekte umfassen auch einen mehrjährigen Servicevertrag.

PNE verkauft polnisches Windparkprojekt “Barwice”
(21. Dezember 2018)

Im November hat das Windparkprojekt Barwice der PNE-Gruppe einen Zuschlag in der polnischen Ausschreibung erhalten. Jetzt konnte Barwice bereits innerhalb weniger Wochen an einen Investor verkauft werden: die Wirtgen Invest Energy GmbH. Die PNE-Tochter WKN GmbH übernimmt die Bauleitung im Auftrag des Investors. Zusätzlich wird die PNE-Gruppe nach der Fertigstellung des Windparks für dessen technische Betriebsführung verantwortlich sein.

Das Projekt Barwice befindet sich in Westpommern im nordwestlichen Teil Polens. Gebaut werden dort 14 Windturbinen des Typs Siemens SWT-3.0-113 mit zusammen 42 MW installierter Nennleistung. Die Inbetriebnahme des Windparks ist für Ende 2019 geplant.

Yves Rannou wird neuer CEO von Senvion
(14. Dezember 2018)

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wird Yves Rannou Chief Executive Officer (CEO) bei Senvion. Rannou übernimmt die Position von Interim-CEO und CFO Manav Sharma. Rannou hat langjährige Erfahrung als Führungskraft in der Erneuerbaren Energien-Branche. So war er global in verschiedenen Positionen bei General Electric und Alstom tätig. Zuletzt war Rannou President und Chief Executive Officer des Geschäftsbereichs Hydro von GE Renewable Energy. Bevor er Ende 2015 nach der Übernahme von Alstom zu GE kam, war er über 18 Jahre für den französischen Konzern tätig. In dieser Zeit war er als Senior Vice President für alle Aktivitäten des Onshore- und Offshore-Windgeschäfts von Alstom verantwortlich.

Windpark Grohnde in Betrieb genommen
(10. Dezember 2018)

Das inhabergeführte Familienunternehmen Ebert Erneuerbare Energien hat den Windpark Grohnde-Kirchohsen in Betrieb genommen. Der Standort in der Gemeinde Emmerthal habe Symbolcharakter für die Energiewende, teilte das Unternehmen mit. So wurde der Windpark in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Grohnde errichtet, welches 2021 abgeschaltet werden soll.

Windpark Grohnde-Kirchohsen (Quelle: © Christian Nowack, Ebert Erneuerbare Energien)

Der Windpark besteht aus acht Windenergieanlagen des Typs Vestas V-136 mit einer Nabenhöhe von 149,0 m. Die installierte Gesamtleistung beträgt 27,6 MW. Die Anlagen mit einer Gesamthöhe von 217 m seien aktuell die höchsten des Landkreises Hameln-Pyrmont in Niedersachsen.

Das Projekt gestaltete sich dem Unternehmen zufolge schwierig – es war geprägt durch Projektverzögerungen und Gesetzesänderungen. Noch vor dem Baubeginn wurde das EEG 2017 mit einer Verringerung der Windstromvergütung eingeführt. Die Anlagen konnten dennoch innerhalb der Übergangszeit in Betrieb genommen werden.

PNE-Gruppe übernimmt MEB Services
(6. Dezember 2018)

Die zur PNE-Gruppe gehörende energy consult GmbH hat die MEB Services GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft übernommen. Alle 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt. Die PNE-Gruppe baue damit ihre Dienstleistungen rund um den Betrieb von Windenergieanlagen und Windparks gemäß ihrer Scale Up-Strategie weiter aus, heißt es seitens des Cuxhavener Unternehmens.

Die MEB Safety Services GmbH ist im Bereich der Sicherheitstechnik für Windenergie- und Industrieanlagen tätig. Neben speziellen Services an Befahranlagen, Kränen, Aufstiegshilfen und Serviceliften werden Schulungen zur persönlichen Arbeitssicherheit angeboten. Darüber hinaus handelt die MEB Safety Services GmbH auch mit Komponenten der Sicherheitstechnik.

Energy consult ist spezialisiert auf Tätigkeiten an Sonderkomponenten, Subsystemen in Windenergieanlagen, Sicherheitssystemen und Nachtkennzeichnung, führt aber auch Spezialistenprüfungen im Bereich Netzschutz und Sachverständigenprüfungen durch.

Nordex erhält Großauftrag über 475 MW aus Schweden
(3. Dezember 2018)

Die Nordex Group hat ihren bisher größten Auftrag für die N149/4.0-4.5 Turbine der Delta4000-Serie erhalten. Credit Suisse Energy Infrastructure Partners (CSEIP) und E.ON Climate & Renewables haben bei der Nordex Group insgesamt 114 Turbinen mit einer installierten Gesamtleistung von 475 MW für das Projekt “Nysäter” in Schweden bestellt, das aus den zwei Einzelprojekten “Hästkullen” und “Björnlandhöjden” besteht.

Zudem ist es der größte Auftrag des Unternehmens, bei dem sich Nordex neben Lieferung und Errichtung der Anlagen auch für die Infrastrukturarbeiten verantwortlich zeichnet, wie das Unternehmen heute mitteilt. Darüber hinaus ist das Unternehmen für zwei Jahre für den Service verantwortlich, der danach von E.ON übernommen wird.

Die Infrastrukturarbeiten haben bereits begonnen. Die Errichtung der Turbinen beginnt im März 2020 in Hästkullen und im Mai 2021 in Björnlandhöjden.

Siemens Gamesa mit neuen Onshore-Projekten über 263 MW
(3. Dezember 2018)

Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat Zuschläge für Onshore-Projekte mit einer installierten Gesamtleistung von 263 MW erhalten. Das Unternehmen wird 34 Windturbinen (137 MW) für Windparks in Deutschland, Schweden und Norwegen liefern. Darüber hinaus gehen Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 126 MW an zwei Windprojekte in der Türkei.

Floe Wind Power Plant (Quelle: SGRE)

Der deutsche Windpark Mautitz in Sachsen wird mit sieben Anlagen (25 MW) ausgestattet. Es ist den Angaben zufolge der erste Vertrag mit Saxovent Ökologische Investments und beinhaltet einen 20-jährigen Vollbetriebs- und Wartungsvertrag. Die Turbinen werden in Dänemark hergestellt. Die Inbetriebnahme soll noch im Dezember erfolgen.

In Schweden hat SGRE mit seinem neuen Kunden Arise Windpower AB einen Vertrag über die Lieferung von 20 Turbinen (82 MW) abgeschlossen. Elf dieser Maschinen werden im Windpark Bröcklingberget und die anderen neun in Enviksberget installiert. Beide Projekte sollen im Herbst 2019 in Betrieb genommen werden. Der Auftrag beinhaltet einen 20-jährigen Betriebs- und Wartungsvertrag.

In Norwegen gehen sieben Turbinen mit einer Gesamtleistung von 30 MW an Eolus Vind AB für den Windpark Stigafjellet – südlich von Stavanger gelegen. Der Windpark soll im Jahr 2020 mit einem fünfjährigen Full-Service-Vertrag seinen Betrieb aufnehmen.

Darüber hinaus wird Siemens Gamesa Afken Renewable Energy A.Ş in der Türkei 37 WEA mit einer Gesamtleistung von mehr als 125 MW für zwei Windprojekte im Osten des Landes zur Verfügung stellen: 22 Anlagen für den Windpark Denizly und 15 für den Windpark Hasanoba. Bei beiden Projekten ist die Inbetriebnahme in 2019 vorgesehen. Der Vertrag beinhaltet einen Wartungs- und Servicevertrag über 15 Jahre.

wpd windmanager übernimmt polnischen Windpark Radzyn
(30. November 2018)

Die polnische Regierung fördert nach rund drei Jahren Stillstand wieder den Ausbau der Windenergie durch neue Ausschreibungen. Auch einige deutsche Unternehmen nahmen erfolgreich an der Ausschreibung teil (PNE und innogy berichteten). Die wpd windmanager GmbH & Co. KG aus Bremen forciert ihrerseits das Geschäft im Nachbarland und übernimmt zum 01. Dezember 2018 die Betriebsführung des Windparks Radzyn der Green Bear Corporation Poland Sp. z o.o.

Der Windpark in der Woiwodschaft Kuyavian-Pomeranian liegt rund 200 Kilometer nordwestlich von Warschau und verfügt mit 12 Vestas V112 Anlagen über eine Gesamtleistung von 36 MW. Betreut wird der Windpark Radzyn künftig vom polnischen wpd windmanager Standort in Posen.

Bereits im Januar dieses Jahres übernahm wpd windmanager die Geschäftsbesorgung des Windparks Kisielice. Mit über 40 Windenergieanlagen betreut wpd windmanager in Polen mittlerweile rund 95 MW Gesamtleistung.

Wandelanleihe von Abo Wind auf der Zielgeraden
(30. November 2018)

Bis Ende des Jahres nimmt Abo Wind noch Zeichnungen für eine Wandelanleihe entgegen. Dann wird die Emission geschlossen. Das gab der Projektentwickler jetzt bekannt. Mehr als acht Mio. € seien bereits gezeichnet. Bis zu 15 Mio. € stehen insgesamt zur Verfügung. Die mit drei Prozent verzinste Anleihe läuft bis Mai 2020. Eine Wandlung in Aktien ist letztmals im Oktober 2019 möglich. Der Preis einer Anleihe beträgt 15 €. Der Aktienkurs ist seit Beginn der Zeichnungsfrist im April 2018 um 16 Prozent auf aktuell rund 14 € gestiegen. Damit ist ein Kursniveau in greifbarer Nähe, bei dem es sich für Anleger lohnt, die Anleihen in Aktien zu wandeln.

In dieser Woche bestätigte Vorstand Jochen Ahn auch die Gewinnerwartung für das laufende Jahr. Der Geschäftsbericht 2017 hatte für 2018 ein Ergebnis prognostiziert, das oberhalb der Zehn-Millionen-Euro-Marke liegen werde. Aktuell rechnet Ahn für 2018 mit einem Überschuss von 12,5 Mio. €. Das Ebit stieg bereits zwischen 2013 und 2018 um durchschnittlich rund 15 Prozent jährlich. Auch beim Jahresüberschuss will Abo Wind im mehrjährigen Durchschnitt weiterhin um mehr als zehn Prozent wachsen. Den Jahresabschluss 2018 veröffentlicht Abo Wind Ende Mai 2019. 

Nordex baut Windparks in Frankreich
(28. November 2018)

Die Nordex Group hat Aufträge für die Errichtung von zwei Windparks mit insgesamt 15 Turbinen vom Typ N131/3600 (54 MW) in Frankreich gewonnen. Beide Aufträge umfassen zudem einen Premium Servicevertrag über 15 Jahre.

Für den Kunden Quaero realisiert der Hersteller den Windpark Riaucourt Darmannes mit fünf Anlagen im Departement Haute Marne im Osten Frankreichs. Beginn der Errichtung ist für Mai 2019 vorgesehen.

Das zweite Projekt baut die Nordex Group für seinen Neu-Kunden Valorem im Departement Somme im Norden des Landes. Hier entsteht ab Sommer 2019 der Windpark Ablaincourt-Pressoir mit zehn N131/3600-Turbinen.

PNE erhält Zuschlag für zwei Projekte in Polen
(28. November 2018)

Bei der aktuell in Polen durchgeführten Ausschreibung für Windenergieprojekte war nun auch die PNE-Gruppe erfolgreich (zuvor hatte innogy berichtet). In den Windparks “Barwice” (42 MW) und “Jasna” (132 MW) können nun Windenergieanlagen mit insgesamt 174 MW Nennleistung errichtet werden.

Beide Projekte befinden sich an windreichen Standorten im nördlichen Polen und wurden der Mitteilung zufolge von dem Tochterunternehmen WKN entwickelt. Mit dem Bau der Windparks soll bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres begonnen werden. Geplant seien 14 WEA für “Barwice” und 39 WEA für “Jasna”. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme seien in den Jahren 2019 und 2020 vorgesehen.

Encavis AG sieht sich auf profitablem Wachstumskurs
(26. November 2018)

Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Encavis AG zeigt sich mit dem Ergebnis der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres zufrieden. Das Unternehmen habe von dem konsequenten Ausbau des Solar- und Windparkportfolios sowie günstigen meteorologischen Rahmenbedingungen profitiert. Auf Basis des guten Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten hat der Vorstand die Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2018 insgesamt erneut bestätigt.

Die Encavis AG verbuchte ein Umsatzwachstum von rund 12 Prozent auf über 200,9 Mio. € (Q3/2017: 179,8 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 155,3 Mio. € nach 142,1 Mio. € im Vorjahr (+9 Prozent). Das operative Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (Ebit) lag mit rund 100,8 Mio. € um rund acht Prozent über dem Ergebnis des Vergleichszeitraums 2017 (93,3 Mio. €). Der operative Cashflow stieg den ersten neun Monaten ebenfalls um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erreichte 128,7 Mio. € (Q3/2017: 118,8 Mio. €).

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet Encavis mit einer Umsatzsteigerung auf mehr als 240 Mio. €. Das operative Ergebnis (Ebitda) wird der Prognose zufolge auf über 175 Mio. € steigen und das operative Betriebsergebnis (Ebit) auf mehr als 105 Mio. €. Für den operativen Cashflow wird ein Wert von über 163 Mio. € erwartet. Daraus ergäbe sich ein operatives Ergebnis je Aktie von mehr als 0,30 €.

innogy erfolgreich in erster polnischer Onshore-Windauktion
(23. November 2018)

Die polnische Regulierungsbehörde für Energie hat in der ersten polnischen Onshore-Windauktion zwei innogy Onshore-Entwicklungsprojekte bezuschlagt. Der Onshore-Windpark Zukowice ist ein 33-MW-Projekt in Niederschlesien. Das Projekt Dolice soll mit einer Kapazität von 52,2 MW in Westpommern errichtet werden. Die Investitionsentscheidung für beide Projekte ist für Anfang 2019 geplant, wie innogy jetzt mitteilte. Es soll ein sogenannter Contract for Difference geschlossen werden.

Polen ist ein wichtiger Kernmarkt für innogy. In Polen betreibt das Unternehmen bereits acht Onshore-Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 240 MW. Bis 2020 will Polen mindestens 15 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugen. Aktuell sind in Polen Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund sechs GW installiert.

Nordex baut ersten Statkraft-Windpark in Irland
(22. November 2018)

Die Nordex Group liefert sieben Großturbinen vom Typ N100/3300 nach Irland. Auftraggeber ist Statkraft. Der Vertrag umfasst zudem einen Premium-Service mit einer Laufzeit von 20 Jahren, wie Nordex berichtet.

Der 23,1-MW Windpark “Kilathmoy” entsteht in der Grafschaft Kerry nahe der Grafschaft Limerick, im Südwesten der Republik Irland. Die Infrastrukturarbeiten im Windpark sollen in Kürze beginnen, die Errichtung der ersten Turbinen erfolge im Sommer 2019. Geplant sei, dass der Windpark Ende 2019 vollständig in Betrieb geht.

Nordex hat für Statkraft bereits 2012 den 52,5-MW-Windpark “Baillie” mit 21 Windenergieanlagen des Typs N90/2500 in Schottland errichtet. Mit dem Auftrag “Kilathmoy” baut Nordex nun für seinen Kunden erstmals auch einen Windpark in Irland. Für Statkraft ist es die erste Investition in erneuerbare Energien auf der grünen Insel.

BayWa r.e. erwirbt Projektrechte für 19-MW-Windpark in Schottland
(22. November 2018)

BayWa r.e. hat die Projektrechte des bereits vollständig genehmigten Windparks Tralorg von Brookfield Renewable Partners erworben. Der Windpark befindet sich in South Ayrshire im Südwesten Schottlands und soll nach Fertigstellung Ende 2019 eine Gesamtleistung von 18,8 MW erbringen.

Tralorg ist den Angaben zufolge einer der wenigen Onshore-Windparks in Großbritannien, der von dem staatlichen Förderinstrument „Contract for Difference (CfD)“ profitiert. Dieses garantiert einen vereinbarten Strompreis für die nächsten 15 Jahre.

E.ON baut 475-MW-Onshore-Windpark in Schweden
(19. November 2018)

E.ON wird einen der größten Onshore-Windparks Europas bauen. Das Unternehmen gab jetzt die Investitionsentscheidung für das 475-MW-Projekt Nysäter in Schweden bekannt. Es soll aus 114 Turbinen von Nordex mit 3,9 bis 4,4 MW Leistung bestehen. Ende 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 500 Mio. €.

Für das Projekt Nysäter wurde ein Stromliefervertrag mit einem internationalen Energieunternehmen abgeschlossen. Der Vertrag biete ein umfassendes Risikomanagement, heißt es bei E.ON. Die Vereinbarung unterstreiche den zunehmenden Trend zu Stromlieferverträgen aus erneuerbarer Energie in Europa.

Enertrag Windstrom erweitert Geschäftsleitung
(15. November 2018)

Der Energiedienstleister Enertrag Windstrom hat zum 1. November 2018 einen zweiten Geschäftsführer: Michael Dahm (50) leitet nun gemeinsam mit Dietrich Pals das Unternehmen. Dahm ist Ökonom und leitete zuvor beim TÜV Nord die Abteilung Windenergie sowie seit Beginn 2017 den neu geschaffenen globalen Geschäftsbereich erneuerbare Energien.

CPC Germania baut Windenergie in Finnland aus
(9. November 2018)

In Finnland hat die CPC Germania jetzt das Financial Close für den Labiakangas Windpark erreicht. Abnehmer des Stroms wird Google im Rahmen eines Power Purchase Agreements (PPA) sein, wie das IWR berichtet. Derzeit umfasst der Standort zwei Vestas V126 Windenergieanlagen (WEA), die bereits in Betrieb sind. Bis September 2019 sollen zwölf weitere Vestas V150 errichtet und in Betrieb genommen werden. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Phase erreiche das CPC-Windenergieportfolio einen Vermögenswert von 300 Mio. €.

PNE sieht sich nach ersten neun Monaten auf Kurs
(8. November 2018)

Die PNE Gruppe – Projektierer von Windparks an Land und auf See – sieht sich zum Ende des dritten Quartals 2018 operativ und finanziell „gut auf Kurs“. Laut der Quartalsmitteilung wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Deutschland und in Frankreich bereits Windparks mit rund 37,4 MW Nennleistung fertig gestellt und in Betrieb genommen. Darunter Projekte mit rund 27,2 MW als Dienstleister. Zum Quartalsende befanden sich weitere Windparkprojekte mit rund 93,2 MW Nennleistung in Deutschland, Frankreich und Schweden im Bau.

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 39,9 Mio. €  nach 81,2 Mio. € in Q3/17. Die Gesamtleistung verringerte sich auf 57,7 Mio. € (Q3/17: 101,8 Mio. €) und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Ausschreibungen (Ebitda) auf 10,6 Mio. € (Q3/17: 28,2 Mio. €). Im vierten Quartal stünden noch verschiedene nationale und internationale Projekte zur Realisierung an, so PNE. Der Konzern bestätigte daher seine Prognose für das Gesamtjahr 2018 mit einem deutlich positiven Ebit im Konzern in Höhe von 10 bis 16 Mio. € bzw. einem Ebitda zwischen 20 bis 26 Mio. €.

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