Windenergie: EnBW will mit Senvion-Anlagen an EEG-Auktionen teilnehmen

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Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) will Bauanträge für Projekte mit mehreren hundert MW mit Schwachwindenergieanlagen von Senvion einreichen. Wie der Anlagenhersteller weiter mitteilt, wurde er von der EnBW als exklusiver Kooperationspartner für die Realisierung von Projekten in dieser Größenordnung bundesweit ausgewählt. Zum Start der Kooperation werde die EnBW kurzfristig für die geplanten Projekte Bauanträge mit der neuen Senvion Anlage des Typs 3.4M140 stellen. Nach Genehmigungserhalt sollen die Windparks dann an den EEG-Auktionen teilnehmen. Wie CEO Jürgen Geißinger erklärt, sei und bleibe Deutschland ein Kernmarkt für Senvion. Laut dem Executive Vice President Sales Europe des Anlagenherstellers, Jochen Magerfleisch, zeige die Anzahl von Bauanträgen mit Senvion Windenergieanlagen, dass das Unternehmen mit seinen neuen Schwachwindanlagen den Bedarf an diversen deutschen Standorten genau treffe. Nicht zuletzt beweise diese Kooperation zwischen der EnBW und Senvion, dass die Energiewende in Deutschland auch mit dem neuen EEG weiter gehe. Franc Schütz, bei der EnBW Bereichsleiter „Projekte Erneuerbare an Land", betont, dass der Energiekonzern als einen wesentlichen Teil seiner strategischen Neupositionierung den Ausbau der Windkraft weiter entschieden vorantreibe. Im Bereich Onshore wolle die EnBW bis zum Jahr 2020 insgesamt 1.000 MW in Betrieb genommen haben. Die Kooperation mit Senvion sei ein weiterer Beitrag, mit wettbewerbsfähigen Angeboten im neuen Ausschreibungssystem bestehen zu können.

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