Windenergie-Ausschreibungen: Enercon und Vestas distanzieren Nordex, Senvion und GE

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Windturbinentyp V126 3.3 MW (Quelle: Vestas)

Die Fachagentur Windenergie an Land hat die acht EEG-Ausschreibungsrunden zur Onshore-Windenergie ausgewertet. Es zeigt sich, dass die Hersteller Enercon und Vestas bislang den mit Abstand größten Teil des Marktes für sich gewinnen konnten. Relevante Marktanteile erreichen darüber hinaus Nordex, Senvion und GE.

In den acht Ausschreibungsrunden seien Zuschläge an 42 verschiedene Anlagentypen gegangen, berichtet die FA Wind. In den drei Runden im Jahr 2017 sind allerdings lediglich 64 der 730 bezuschlagten Anlagen bislang immissionsschutzrechtlich genehmigt worden und damit typspezifiziert. Bei den allermeisten Zuschlägen aus 2017 steht also der Anlagentyp bislang nicht fest, da dieser erst mit der Registrierung und Zuordnung der Genehmigung im Marktstammdatenregister publik wird, hält die FA Windenergie an Land fest.

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Nordex, Senvion und GE erreichen gemeinsam ein gutes Viertel der Martkanteile

An der Spitze der erfolgreichen Hersteller steht die Auricher Enercon-Gruppe mit einem Anteil an der entsprechend genehmigten Zuschlagsleistung in Höhe von 37,1 Prozent. Dahinter folgt der dänische Konkurrent Vestas mit 33,4 Prozent. Damit entfallen mehr als 70 Prozent der Anlagen mit Genehmigung nach acht Ausschreibungsrunden auf diese beiden Hersteller.

Hersteller-Ausschreibungen-Wind-Auswertung-FA-Wind
Hersteller-Anteile an den bezuschlagten Anlagen mit Genehmigung nach acht Ausschreibungen (Mai 2017 – Feb. 2019); Daten: BNetzA, Auswertung: FA Wind

Das Verfolgerfeld setzt sich aus Nordex (10,9 Prozent), Senvion (7,6 Prozent) und dem amerikanischen Hersteller GE (7,4 Prozent) zusammen. Anteile von jeweils knapp über einem Prozent an der genehmigten Anlagenleistungen entfallen auf Vensys, Siemens Gamesa und eno energy.

Anlagentypen: Vestas V126 vor Enercon E-115 und Enercon E-141 EP4

An der Spitze der bezuschlagten Anlagentypen liegt den Auswertungen zufolge Vestas V126 (111 Anlagen) vor Enercon E-115 (89 Anlagen) und Enercon E-141 EP4 (81 Anlagen). Der erste Anlagentyp, der nicht Enercon und Vestas zuzuordnen ist, ist auf Platz 7 des Rankings die Nordex N117-Turbine mit 46 Anlagen.

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33 der bislang in den Ausschreibungen erfolgreichen Anlagen wurden in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres immissionsschutzrechtlich genehmigt, 376 Anlagen (1.301 MW) im Kalenderjahr 2018 und 359 Windturbinen (1.150 MW) im Jahr 2017. Aus dem Pool an Windturbinen, die vor 2017 genehmigt worden sind und an der Ausschreibung teilnahmen, waren 142 Anlagen (418 MW) in den acht Ausschreibungen erfolgreich; davon 116 Anlagen, die 2016 genehmigt worden sind, 15 WEA aus 2015, neun Anlagen aus 2014 sowie zwei Windturbinen aus dem Jahr 2013.

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1 KOMMENTAR

  1. Uns macht diese Windenergie von den GIANTEN nachweislich krank. Auch Kinder sind davon betroffen. Von den Tieren (120.000 Voegel und EU höchsten POPULATION VON ROTMILANEN mit Schwarzstoerchen im Schwachwindgebiet Odenwald ist der Rechtsbruch ganz zu schweigen) 42.000 Tonnen Insekten inkl. Bienen, die nicht zurück in ihre Stöcke finden. Und der Wald, der dafür gerodet wird ist älter Mischwald, Hochwassergewinnungsgebiet. Es wird verdichtet. Für immer!Gewissen!?!

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