Windbranche befürchtet Imageschaden durch Negativ-Bericht über Neodym-Einsatz in WEA

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Die deutschen Windanlagenhersteller REpower Systems und Enercon haben betont, kein Neodym in ihren Windanlagen zu verarbeiten. Damit reagierten sie auf einen TV-Beitrag der Sendung Panorma „Neodym: das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder“, der am 27. April ausgestrahlt wurde. Panorma hatte in seiner Sendung berichtet, dass Windkraftanlagen zum Teil mit permanent erregten Generatoren ausgerüstet seien, bei deren Herstellung Neodym zum Einsatz kommt. Der Abbau dieser Seltenen Erde überwiegend in China gehe mit starker Umweltzerstörung einher, hatte das Unternehmen berichtet. Aus diesem Grund befürchten nun mehrere Unternehmen der Windenergiebranche einen Imageschaden für die Branche.

So entstünden bei der Trennung des Neodyms vom geförderten Gestein den Recherchen des Magazins zufolge giftige Abfallprodukte. Außerdem werde radioaktives Uran und Thorium beim Abbauprozess freigesetzt. Diese Stoffe gelangten ins Grundwasser und kontaminierten Fauna und Flora erheblich, so der Bericht. Für den Menschen werden sie als gesundheitsschädlich eingestuft. Die Anwohner der Neodym-Produktionsstätten im nordchinesischen Baotou seien bereits zum Teil schwer erkrankt.

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