Wind- und Solarparkbetreiber Encavis bleibt auf Wachstumskurs und setzt verstärkt auf PPA

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Freiflächenanlage-Photovoltaik
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Der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis hat seine Umsätze in den ersten neun Monaten es Jahres um rund 5 Prozent auf 234,3 Mio. € erhöht. Die Steigerung resultiere in erster Linie aus der Akquisition mehrerer Windparks in Dänemark im Jahre 2019, heißt es im jetzt vorgelegten Quartalsbericht. Bis Ende September 2020 konnte zudem ein positiver meteorologischer Effekt in Höhe von 7,1 Mio. € gemessen werden, der jedoch um 5,8 Mio. € unter der noch stärkeren Vergleichsperiode des vergangenen Jahres 2019 (12,9 Mio. €) lag. Eine wachsende Rolle in der Geschäftspolitik von Encavis spielen Power Purchase Agreements (PPA).

Ergebnisseitig zeigt sich im laufenden Jahr ein leichter Rückgang des Ebitda um 4,8 Mio. € auf 181,0 Mio. €. Die Ebitda-Marge von gut 77 Prozent liege aber „klar über der mittelfristigen Zielgröße von 75 Prozent“, heißt es. Der meteorologische Effekt bemisst sich auf Ebitda-Ebene auf -5,8 Mio. €. Zudem enthielt der Vorjahreswert einen positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von rund 5,9 Mio. € aus dem Verkauf von Minderheitsanteilen an einem Windparkportfolio, während in den ersten neun Monaten 2020 zunächst lediglich der Erlös aus dem Verkauf einer technischen Einheit enthalten ist (1,9 Mio. €). Schließlich hätten auch Aufwendungen für das virtuelle Aktienoptionsprogramm infolge des starken Anstiegs des Aktienkurses die Ergebniskennzahlen der ersten neun Monate 2020 (-4,0 Mio. €) deutlich stärker belastet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (-1,1 Mio. €). „Ohne diese Effekte hätte das operative Ebitda nach drei Quartalen 2020 um 5 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen“, rechnet Encavis vor.

Trotz Corona sei das 200-MW-Großprojekt „La Cabrera“ in Spanien termingerecht fertig gestellt worden. Dies bestärke die Zuversicht, den noch größeren Solarpark „Talayuela“ (300 MWp) ebenfalls noch in diesem Jahr termingerecht ans Netz in Spanien anschließen zu können. Spanien übernehme mit einer Erzeugungskapazität von rund 500 MW dann die Position des Spitzenreiters innerhalb des Solarparkportfolios von Encavis.

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Angesichts der Entwicklung der ersten drei Quartale erwartet der Vorstand eine Fortsetzung des Wachstumskurses und bestätigt einmal mehr die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020. Auf Basis des bestehenden Bestandsportfolios sowie in Erwartung von Standardwetterbedingungen geht Encavis für das Geschäftsjahr 2020 von einer Steigerung der Umsatzerlöse auf über 280 Mio. € (Vorjahr: 273,8 Mio. €, wetteradjustiert 263,3 Mio. €) aus. Das operative Ebitda soll sich auf über 220 Mio. € erhöhen (2019: 217,6 Mio. €, wetteradjustiert 210,6 Mio. €).

Auch für das Jahr 2021 zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Allein aus den beiden spanischen Solarparks werde man im kommenden Jahr zusätzliche subventionsfreie Umsätze von mehr als 36 Mio. € sowie ein zusätzliches Ebitda in Höhe von mehr als 27 Mio. € generieren, heißt es.

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