Wie bürgernah ist die Energiewende in Deutschland?

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Wie bürgernah ist die Energiewende in Deutschland eigentlich? Es gibt einen Trend zu dezentralen Lösungen, die für sich genommen geeignet sind, von kleinen Akteuren lokal und regional angeboten zu werden. Aber wie aktiv sind Bürgerenergiegesellschaften in Deutschland wirklich und wie verändern sich Bestand und Struktur? Diesen Fragen sind Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Erfurt nachgegangen.

EUWID Neue Energie beleuchtet in der jetzt erschienenen Ausgabe 33/2017 die Erkenntnisse der umfassenden Untersuchung zur Bürgerenergie auf dem Titel. Die Analyse zeigt, dass ein Schwerpunkt des bürgerschaftlichen Engagements auf dem Betrieb von EEG-Anlagen in den Bereichen Strom und Wind liegt. Aber es gibt auch ganz andere Ansätze, bei denen sich Genossenschaften beispielsweise um den Betrieb von Strom- und Wärmenetzen kümmern.

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“Dunkelflaute” auch ohne konventionelle Kraftwerke beherrschbar

Die Tücken fluktuierend erzeugender Solar- und Windkraftanlagen vor dem Hintergrund eines zu jedem Zeitpunkt erforderlichen Gleichgewichts zwischen Stromangebot und -nachfrage im Netz sind vielleicht die größte Herausforderung der Energiewende. Analysen der Next Kraftwerke GmbH machen Hoffnung, dass diese Herausforderung selbst in Zeiten der „Dunkelflaute“ ohne konventionelle Kraftwerke gelöst werden kann – wenn Flexibilitätspotenziale gehoben und genutzt werden. EUWID Neue Energie stellt die Analysen von Next Kraftwerke in Ausgabe 33/2017 vor.

Eine Flexibilitätsoption auf der Angebotsseite stellen regelbare Biomassekraftwerke dar. Im jüngsten EUWID-Marktbericht für NawaRo-Holz haben wir die aktuellen Preisentwicklungen und Markttrends in diesem Bereich aufbereitet. Was in jüngster Zeit in diesem Segment passiert ist und wie sich Themen wie Borkenkäferbefall, Kraftwerksstilllegungen oder Verzögerungen bei der Getreideernte auf die Marktentwicklung auswirken, lesen Sie ebenfalls in der jetzt erschienenen Ausgabe von EUWID Neue Energie.

Weitere Themen in EUWID Neue Energie 33/2017:

1Gläubiger stimmen Verkauf von Solarworld-Fabriken an Solarworld Industries GmbH zu

Deutschlands letztes großes Solarunternehmen bekommt noch eine Chance: Die Solarworld Industries GmbH übernimmt die deutschen Solarworld-Fertigungsstätten und die Vertriebsgesellschaften in Europa, Asien und Afrika.

2Im Süden besteht das Überangebot an Hackschnitzeln trotz des Sommerlochs fort

Aufgrund des geringeren Materialangebots im Sommer hat sich das Überangebot auf dem NawaRo-Markt im Norden abgebaut. Im Süden besteht es allerdings weiterhin. Das zeigt die aktuelle EUWID-Marktbefragung im August.

3LZE erprobt Langzeitspeicher zur Versorgung von Industriebetrieben

Wissenschaftler errichten einen Langzeitspeicher mit Wasserstofftechnologie in Erlangen. Im Zuge des Projekts wird analysiert, wie ein solcher Speicher zur sicheren Energieversorgung von Industriebetrieben beitragen kann.

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