Wer zahlt die EEG-Umlage?

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Wer zahlt die EEG-Umlage?

Die EEG-Umlage wird von den Stromkunden erhoben, sie ist Teil des Strompreises. Auf jede kWh verbrauchten Strom zahlen die Stromkunden den Umlagesatz, der im Jahr 2016 bei 6,35 ct/kWh liegt. Im Grundsatz müssen alle Stromverbraucher die EEG-Umlage zahlen, es gibt allerdings eine ganze Reihe von Ausnahmen:

  • Im aktuell gültigen EEG 2014 beinhaltet der §64 Sonderregelungen für stromkostenintensive Unternehmen, die bestimmten energieintensiven Branchen angehören und bei denen der Anteil der Stromkosten an der Wertschöpfung besonders hoch ist. Für den Stromverbrauch dieser Unternehmen, der über eine Gigawattstunde hinausgeht, können die Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag auf Ermäßigung der EEG-Umlage stellen (Besondere Ausgleichsregelung).
  • Auch für Schienenbahnen gibt es die Möglichkeit, eine Reduktion der EEG-Umlagezahlungen beim BAFA zu beantragen. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Gigawattstunden Strom verbraucht werden.
  • Sonderregelungen gibt es auch für Eigenversorger, wenngleich auch sie im Grundsatz die EEG-Umlage zahlen müssen. Insbesondere gibt es Sonderregelungen für Bestandsanlagen, die auch in Zukunft gelten sollen. Einen Überblick über die aktuellen Regelungen des EEG 2014 zur Eigenversorgung gibt die Bundesnetzagentur in einem Leitfaden.

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