Weltgrößtes ICE-Kraftwerk nimmt in Jordanien Betrieb auf

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In Jordanien ist in der vergangenen Woche ein 573-MW-Kraftwerk in Betrieb gegangen, bei dem es sich nach Angaben des Technologieanbieters Wärtsilä um die größte Verbrennungskraftmaschine (Internal Combustion Engine ICE) der Welt handelt. Die Anlage in der Nähe der Hauptstadt Amman besteht aus 38 einzelnen Wärtsilä 50DF-Einheiten, die separat zugeschaltet werden können, um die Spitzenlastnachfrage des Landes zu decken. Kurzfristig ermöglicht es das Kraftwerk mit dem Namen IPP3, dass dezentrale Gaskraftwerke weniger auf Spitzenlastausschläge reagieren müssen und damit eine stabilere Fahrweise realisieren können. Mit dem zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien kommt den Backup-Kapazitäten der sehr schnell modulierbaren ICE-Anlage eine zusätzliche Aufgabe zu, wenn Wind- oder Solaranlagen eine verstärkt fluktuierende Stromproduktion in das Netz einspeisen. Laut Wärtsilä sollen in Jordanien bis 2020 insgesamt 600 MW an Solarleistung und 1.200 MW Windkraft installiert werden. Als Einsatzstoffe des IPP3-Kraftwerks kommen leichtes und schweres Heizöl sowie Erdgas in Frage. .

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