Weiterhin große Unterschiede bei Strom-Netzentgelten

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Haushalte in Deutschland zahlen weiterhin deutlich unterschiedlich viel für ihr Stromnetz. Laut einer Antwort der Bundesregierung (Drs. 19/1679) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drs. 19/1460) schwankte die Höhe im Januar 2018 zwischen 3,51 ct pro kWh und 10,89 ct pro kWh. Grundlage der Berechnung ist ein Haushaltskunde mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr.

Auf eine unterschiedliche Effizienz der Anbieter deute diese Schwankung erst einmal nicht hin, erklärt die Bundesregierung weiter. „Sowohl unter den Netzbetreibern mit den niedrigsten als auch unter den Netzbetreibern mit den höchsten Netzentgelten für Haushaltskunden gibt es Unternehmen, die einen Effizienzwert von 100 Prozent haben.”

 

Eine aktuelle vollständige bundesweite Erhebung der Netzentgelte der rund 870 Stromnetzbetreiber liegt der Bundesregierung nicht vor. Es gelten unterschiedliche Netzentgelte für Haushaltskunden, Gewerbe und Industrie. Grundsätzlich sei die Höhe der Netzentgelte von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Dabei gebe es durchaus einen Zusammenhang zur Dichte der Besiedlung: Ländliche Netzbetreiber hätten im Regelfall eine umfangreichere Netzinfrastruktur bei gleichzeitig weniger Abnehmern. 

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