Nach langem Warten ist es nun soweit: Die Bundesregierung hat die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Mit geeigneten Rahmenbedingungen soll Deutschland zum internationalen Leitmarkt für Wasserstofftechnologien entwickelt werden. Bis 2030 sieht die Bundesregierung einen Wasserstoffbedarf von 90 bis 110 TWh. Dieser wird aber nur zu einem kleineren Teil aus inländischen Ressourcen gedeckt werden, Importe von Wasserstoff werden den Plänen zufolge eine wichtige Rolle beim Aufbau der deutschen Wasserstoffwirtschaft spielen.

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Die neue Ausgabe 25.2020 von EUWID Neue Energie steht ganz im Zeichen der Wasserstoffstrategie. Neben dem Leittext zur Strategie auf dem Titel beinhaltet die jetzt erschienene Ausgabe eine Übersicht über die wichtigsten Punkte der Nationalen Strategie und weitere Berichte rund um das Thema Wasserstoff, bei dem sich Energieversorger, Industriekonzerne und Politik in Position bringen.

Grüner Strom ist die Basis für jede Form von grünem Wasserstoff. Umso wichtiger wird es sein, Stromerzeuger auch nach dem Ende der EEG-Förderung für die Energiewende verfügbar zu halten. Im kommenden Jahr beginnt für viele Anlagenbetreiber in den Bereichen Wind, Biomasse und Solar die Zeit, in der ein Weiterbetrieb ohne gesicherte EEG-Erlöse gestaltet werden muss. Hierzu gibt es aktuell eine Vielzahl von offenen Fragen. Welche das sind und welche möglichen Lösungen aktuell diskutiert werden, haben wir in einer Übersicht zusammengestellt.

Eine große Baustelle für die weitere Entfaltung der Energiewende ist das komplexe und intransparente System aus Umlagen und Abgaben, das eine echte Sektorkopplung behindert. Das Expertengremium des Monitoring-Prozesses „Energie der Zukunft“ macht dies in einer Stellungnahme deutlich. (Beitragsbild: levelupart – stock.adobe.com)

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