In der vergangenen Woche stand in Berlin eine Vielzahl von Energiewende-relevanten Themen auf der Agenda von Bundeskabinett und Bundesrat. Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität lag der Fokus insbesondere auf der Umsetzung europäischer Richtlinien in deutsches Recht. Und es ging um die künftige Regulierung der Wasserstoffnetze.

Der Titelbereich von EUWID Neue Energie widmet sich der Umsetzung der Strombinnenmarktrichtlinie und der geplanten Wasserstoffregulierung. Die EU-Gesetzgebung will den Stromkunden und Prosumern mehr Gestaltungsräume und eine aktivere Rolle im Zuge der Energiewende zuweisen. Ein Element sind zeitvariable Stromtarife, die künftig angeboten werden sollen. Lesen Sie hier, was die Bundesregierung in Sachen Wasserstoffnetzregulierung plant und wie Branchenverbände die Vorschläge bewerten.

Heidi Ursula Heinrichs
Bildquelle/Copyright: Heidi Ursula Heinrichs

Die ambitionierten Pläne der Bundesregierung zum Ausbau der Wasserstoffwirtschaft werden nach Experteneinschätzung nicht ohne erhebliche Importe von grünem Wasserstoff umzusetzen sein. Was das für die weltweite Arbeitsteilung in Sachen Energiewende bedeutet und was importierter Wasserstoff zukünftig kosten wird, darüber haben wir uns mit Heidi Ursula Heinrichs vom Forschungszentrum Jülich unterhalten. Das Interview finden Sie hier. Eine Übersicht über die jüngsten Interviews von EUWID Neue Energie können Sie hier aufrufen.

EUWID Neue Energie 7.2021 im Überblick:

Die aktuellen Entwicklungen zu Wasserstoffwirtschaft und Power-to-Gas finden Sie systematisiert im EUWID-Dossier Power-to-Gas: Potenziale, Grenzen und Geschäftsmodelle. Wer fokussiert Themen zum Aufbau der grünen Wasserwirtschaft sucht, der kann sich ohne Abonnementbindung einen einjährigen Zugriff auf sämtliche Berichte im Dossier sichern. Das Dossier wird fortlaufend aktualisiert und bietet Einblicke in Marktstudien, Preisentwicklungen, Power-to-X-Projekte und Veränderungen in den regulatorischen Rahmenbedingungen rund um die Erzeugung und den Transport von grünem Wasserstoff. Der einjährige Zugang kostet 49 € zzgl. MwSt. Weitere Informationen zum Angebot können hier abgerufen werden.

Derweil hat ein offener Brief von 500 Wissenschaftlern an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Joe Biden für Irritation in der Holzenergiebranche gesorgt. Die Wissenschaftler fordern die Europäische Union und die USA auf, die Verbrennung von Holz zur Energiegewinnung künftig zu unterlassen. Der Fachverband Holzenergie kritisiert ein undifferenziertes Bild, das die Autoren des Briefs zeichnen. (Nachweis für Beitragsbild: Thomas – stock.adobe.com)

Redaktionstipp: Unsere Topthemen der Woche:

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