Waldwindpark Buchenau in Betrieb genommen

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Bildnachweis: Thüga Erneuerbare Energien / ©Buchenau Wind GmbH & Co KG - Luca Heil

Die Thüga Erneuerbare Energien (THEE) hat mit der RhönEnergie Erneuerbare den Waldwindpark Buchenau in Betrieb genommen. Der Park, in der Gemeinde Eiterfeld im hessischen Landkreis Fulda gelegen, gehört den Partnern je zur Hälfte und ist mit zehn Enercon E-115-Anlagen mit je drei MW Leistung ausgestattet. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von 149 Metern. Insgesamt hat die THEE mit dem Windpark Buchenau nun fast 270 MW Windenergieleistung im Portfolio.

Die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Kommunen vor Ort, sei der Schlüssel zum erfolgreichen Projektabschluss gewesen, sagt Marius Heinemann, Prokurist bei RhönEnergie Erneuerbare. Die Partner verweisen auf die derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für Windkraftentwickler. Nicht nur geeignete Flächen würden knapp, auch Details des Ausschreibungssystems und immer aufwändigere Genehmigungsverfahren führten dazu, dass die Auktionsrunden unterzeichnet seien.

Park kombiniert Vergütungssysteme

„In dieser herausfordernden Marktphase haben es die Thüga Erneuerbare Energien zusammen mit der RhönEnergie Erneuerbare geschafft, einen Windpark an einem herausfordernden Standort ans Netz zu bringen, der zusätzlich Windkraftanlagen mit mehreren Vergütungssystemen kombiniert“, so THEE-Geschäftsführer Thomas Walther. Während der Großteil der Anlagen im Park noch nach dem klassischen EEG vergütet werden, ist eine Anlage des Parks erfolgreich in das Auktions-/ Ausschreibungssystem eingebracht worden. 

Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert

Die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren, sei bei der Planung und Entwicklung des Parks stets ein Ziel gewesen. Durch Kooperationsvereinbarungen mit einem Nachbarwindpark habe ein gemeinsames Wegekonzept umgesetzt werden können, das den Flächenverbrauch deutlich minimiere. Zudem sei in den Wintermonaten Kaliumformiat (Salz der Ameisensäure) statt Streusalz eingesetzt worden, um hierdurch die Belastung für den umliegenden Wald möglichst gering zu halten, so die Thüga. In Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden habe auch ein Mäusebussard-Horst verlegt werden können, um so die Vereinbarkeit des Windparks mit dem Schutzinteresse des Bussards zu verbessern.

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