WAB und H2BX gründen Arbeitskreis Windkraft-Wasserstoff

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Die WAB und H2BX (Verein „Wasserstoff für die Region Bremerhaven“) haben gemeinsam den Arbeitskreis Windkraft-Wasserstoff ins Leben gerufen. Im Rahmen des Kick-Off-Meetings sei bereits ein umfassendes Programm für den neuen Arbeitskreis aufgestellt worden, wie die WAB mitteilte.

Die Interessen der Teilnehmer reichten von Themen wie Wirtschaftlichkeit, Markt und Anwendungsbereich in Kombination mit Windenergie an Land und auf See bis hin zu konkreten Vorschlägen für praktische Forschungsansätze. Als Ausdruck der engen Zusammenarbeit zwischen WAB und H2BX wurde am Rande des Kick-Offs eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Claas Schott, Vorsitzender von H2BX, erklärte: „Im Rahmen des Treffens wurden der Wille und die Bereitschaft zur überregionalen Zusammenarbeit, um die Potenziale für den gesamten Norddeutschen Raum zu erschließen, deutlich. Dies wird auch weitere positive Auswirkungen auf die schon bestehenden und zukünftig zu errichtenden Wertschöpfungsketten der erneuerbaren Energien haben.“ Die zukünftige Zusammenarbeit dürfe nicht an Landesgrenzen oder individuellen Interessen scheitern, so Schott.

Ziel sei, zusammen mit den Teilnehmenden aus Industrie und Forschung im Kontext Windkraft eine ergebnisorientierte Austauschplattform aufzubauen, sagte WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler. „Der Auftakt und künftige Aufgabenstellungen sind vielversprechend. Im Hinblick auf die Wasserstoffproduktion wird einmal mehr deutlich, dass es mehr Windenergie an Land und auf See braucht.“

BIS Bremerhaven entwickelt Thema Wasserstoff systematisch

Annette Schimmel, Projektleiterin Green Economy bei der „bis“ (Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung) und Teilnehmerin des Kick-Off-Meetings sieht das große Potenzial von Wasserstoff für Bremerhaven: „Die Wirtschaftsförderung Bremerhaven entwickelt derzeit systematisch das Thema „Wasserstoff“. Durch den weiteren Auf- und Ausbau der Wertschöpfungskette Windenergie können neue Arbeitsplätze am Standort geschaffen werden, die durch die Reduzierung der Ausbauziele für Windenergie auf See marktbedingt verloren gegangen sind. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies insbesondere durch die wissenschaftliche Kompetenz vor Ort mit dem Fraunhofer IWES und der Hochschule Bremerhaven gelingen wird.“

Der nächste Termin des Arbeitskreises Windkraft-Wasserstoff soll in Kürze angekündigt werden. Die Anmeldung wird über die Homepage des WAB möglich sein.

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