Voith steigert Umsatz im Bereich Wasserkraft auf 1.388 Mio. €

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Der Heidenheimer Voith-Konzern hat in seinem Geschäftsbereich Voith Hydro im Ende September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1.388 Mio. € (Vorjahr: 1.313 Mio. €) erwirtschaftet. Vor einem Jahr hatte der Konzern für das anstehende Geschäftsjahr noch einen „leicht sinkenden“ Umsatz im Wasserkraftsegment prognostiziert. Die positive Entwicklung sei durch ein starkes Servicegeschäft begünstigt worden. Aber auch die Ausrüstung und Modernisierung von Wasserkraftwerken brachte mehr Schub als erwartet. Umsatzstärkste Regionen waren dem Geschäftsbericht zufolge Nord- und Lateinamerika, gefolgt von Asien. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung habe Voith Hydro auch seine Ergebnisprognose übertroffen, die ebenfalls einen leichten Rückgang hatte erwarten lassen. Das Betriebsergebnis stieg demnach auf 105 Mio. € (Vorjahr: 101 Mio. €). Die Umsatzrendite lag damit bei 7,6 Prozent nach 7,7 Prozent im Vorjahr. Das Volumen des Wasserkraftmarkts sei im Berichtsjahr leicht gesunken, berichtet Voith weiter. Dabei handele es sich allerdings nicht um einen mittelfristigen Trend, sondern sei „ausschließlich der unregelmäßigen Vergabe von Wasserkraft-Großprojekten geschuldet“. Voith Hydro erhielt den Angaben zufolge Neuaufträge in Höhe von 1.387 Mio. € (Vorjahr: 1.404 Mio. €). Damit stieg der Auftragsbestand zum Stichtag 30. September auf 3.315 Mio. € (Vorjahr: 3.139 Mio. €). In Deutschland und Österreich sei das Potenzial für Neuanlagen „weitgehend ausgeschöpft, und Pläne für Pumpspeicherkraftwerke liegen aufgrund der ungünstigen Gesetzeslage auf Eis“, führt Voith weiter aus. Gleichwohl sei es gelungen, den Auftrag für das weltweit erste Hybrid-Kraftwerk aus Pumpspeicher und Windkraftanlage zu akquirieren. Die Anlage in Gaildorf stelle einen „Meilenstein in der Nutzung erneuerbarer Energien“ dar.

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