VNG setzt auf Digitalisierung und investiert in Start-up Cloud & Heat

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Die VNG Innovation GmbH hat ihre Investitionen in das Dresdner Start-up-Unternehmen Cloud & Heat Technologies GmbH erhöht. Die 100-prozentige Tochter der Verbundnetz Gas AG (VNG AG) ist seit Ende 2016 als strategischer Investor an Cloud & Heat beteiligt und unterstützt das Start-up nicht nur finanziell, sondern auch mit unternehmerischen Know-how. Das Geschäftsmodell von Cloud & Heat verbindet die beiden Trends Digitalisierung und Energieeffizienz miteinander. Das sind „zwei aktuelle Entwicklungen, die auch für VNG von strategischer Bedeutung sind“, betont Hans-Joachim Polk, Vorstand für Infrastruktur und Technik der VNG AG.

Cloud & Heat entwickelt am Standort Dresden individuelle Rechenzentrumslösungen und Cloud-Infrastrukturen. Bei dem Geschäftsmodell wird die entstehende Abwärme der Server genutzt, um Gebäude zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen. Die von dem Start-up-Unternehmen entwickelte Heißwasserkühlung für Serverhardware, reduziere nicht nur die Kühlkosten im Vergleich zu konventioneller Luftkühlung deutlich, sondern mache auch die entstehende Abwärme nutzbar, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

Die patentierte Technologie beinhaltet dabei spezielles Know-How in Steuer- und Regelungstechnik, heißt es weiter. „Dies ermöglicht hohe Ausgangstemperaturen (bis zu 55°C) bei einem gleichzeitig sehr stabilen und ausfallsicheren Betrieb unserer Server.“ Die patentierte Technologie wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden entwickelt.

VNG bereits an zwei weiteren Start-ups beteiligt

VNG Innovation hat sich bereits an zwei weiteren Start-ups beteiligt – an der Eigenheim Manager GmbH und der akvola Technologies. „Wir investieren insbesondere in Start-ups, die sich in der Frühphase ihrer Entwicklung befinden und sich mit eigenen überzeugenden Ideen und Verbesserungen auf den Energiesektor konzentrieren. Thematisch setzen wir unsere Investitionsschwerpunkte auf Energieeffizienz, Energiespeicherung, Energieumwandlung, Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit“, unterstreicht Polk. Neben VNG hat sich der tschechische Investor Inven Capital an dem Dresdner Start-up beteiligt. Über die Höhe der Investition haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

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