Vision: 2030 fahren 25.000 E-Autos im Kreis Soest

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Der Kreis Soest geht davon aus, das bis 2030 über 25.000 elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge zugelassen sein könnten. Um die Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht ausbauen zu können, erstellt der Kreis über die Hochschule Hamm-Lippstadt in Zusammenarbeit mit den 14 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ein kreisweites Elektromobilitätskonzept.

Zwar erreichen die aktuellen Zahlen noch lange nicht die von Professor Uwe Neumann der Hochschule Hamm-Lippstadt vorgelegte Prognose, die sich sowohl auf rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge als auch auf Plug-In-Hybride bezieht. Aber eine grundsätzlich positive Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland spiegelt sich Neumann zufolge auch im Kreis Soest wider.

So waren Ende Januar 2018 kreisweit 419 Kraftfahrzeuge mit elektrischer Lademöglichkeit zugelassen. Diese Zahl stieg bis Ende Juni auf 515 Fahrzeuge an, was einer Steigerung von rund 23 Prozent in nur einem halben Jahr entspricht.

Bis 2030 rund 1.700 Ladepunkte notwendig

Bis 2030 seien angesichts der vorausgesagten Marktentwicklung im Kreisgebiet rund 1.700 Normalladepunkte bis 22 kW Ladeleistung notwendig, so Neumann. 176 Ladepunkte für die Schnellladung von Fahrzeugen entlang der Hauptverkehrsachsen kämen hinzu.

Das Elektromobilitätskonzept des Kreises Soest, das bis Ende dieses Jahres stehen soll, wird vom Bundesverkehrsministerium mit 59.440 € gefördert.

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