Virtuelle Kraftwerke: Next und Toshiba wollen gemeinsam VPP-Services anbieten

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Jochen Schwill ( links), Gründer und Geschäftsführer von Next Kraftwerke , und Noriaki Kozono rechts ), Vice President, Head der Abteilung für Energy Aggregation B usiness, Grid A ggregation bei Quelle: Toshiba Energy Systems & Solutions Corporation

Next Kraftwerke und Toshiba Energy Systems & Solutions (Toshiba ESS) wollen zusammen zukunftsfähige Virtual Power Plant (VPP)-Dienstleistungen entwickeln. Um die Kompatibilität ihrer VPP-Systeme und Vertriebskanäle zu bewerten, haben die beiden Unternehmen jetzt ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Ziel der Kooperation sei, Dienstleistungen anzubieten, in denen beide Unternehmen ihre Expertise zusammenbringen – zum Beispiel in der Vorhersage von Stromproduktion und -verbrauch sowie der optimierten Steuerung aggregierter Anlagen, Verbraucher und Speichersysteme. Wie der Direktvermarkters mitteilt, arbeitet er mit Toshiba ESS in Japan bereits im Rahmen eines Proof of Concept (PoC) zusammen: Mit Hilfe der VPP-as-a-Service Lösung Nemocs vernetzt Next Kraftwerke Biogasanlagen, um sie zu steuern. Die Ergebnisse dieser Kooperation fließen in das neue Projekt ein.

Japan fördert derzeit erneuerbare Energien im Rahmen der festen Einspeisevergütung (FIT). Dies wird sich jedoch ändern: Erneuerbare Energien sollen langfristig zur wichtigsten Stromquelle des Landes werden, was verbesserte Ausgleichslösungen zur Stabilisierung des Netzes und eine stärkere Marktintegration der Erneuerbaren erfordert. Next Kraftwerke betreibt eines der größten virtuellen Kraftwerke in Europa, in dem tausende dezentralen Energieerzeugungs- und -verbrauchseinheiten vernetzt sind.

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