VIK: Die Industriestrompreise steigen im Juni erneut deutlich

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Sowohl der VIK-Endpreisindex (288,12 Punkte; +2,57 Prozent) als auch der VIK-Basisindex (161,99 Punkte; +5,30 Prozent) sind im Juni 2018 gegenüber dem Vormonat erneut deutlich gestiegen. Wie bereits im Vormonat sind die Preissteigerungen der für die VIK-Indizes maßgeblichen EEX-Quartalsprodukte im Handelsmonat Mai 2018 (Q3-18 bis Q2-19) ausschlaggebend für diese Entwicklung, berichtet der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft.

Die Quartalspreise haben sich gegenüber dem Vormonat im Monatsmittel um 3,80 €/MWh (+9,27 Prozent) verteuert. Der VIK-Basisindex hat somit aktuell wieder das Niveau vom Dezember 2011 erreicht. Gegenüber dem Tiefstand vom April 2016 (113,64 Punkte) ist das ein Plus von 48,35 Punkten (+42,54 Prozent). Der VIK-Endpreisindex hat mit aktuell 288,12 Punkten den bisher höchsten Wert erreicht.

Der Durchschnittspreis der o.g. Quartale lag im Handelsmonat Mai 2018 an der EEX bei 44,75 €/MWh. Das ist gegenüber dem Tiefstand vom April 2016 (24,82 €/MWh) ein Anstieg um rund 80,3 Prozent. Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt im aktuellen Monat für den VIK-Basisindex bei 150,67 Punkten und für den VIK-Endpreisindex bei 278,01 Punkten.

Beide VIK-Indizes beinhalten Quartalspreise der EEX für die folgenden vier Quartale und Netzentgelte der Netz-ebene 5 (MS) der Stromnetz Berlin GmbH, der Stromnetz Hamburg GmbH, der Westnetz GmbH, der Bayernwerk AG, der Netze BW GmbH sowie von Mitnetz Strom.

Weiterleitung von Strom: BAFA verschärft Regeln für Industrieprivilegien bei EEG-Umlage

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