Viele Schweizer Versorger haben Angst vor Hackerangriffen

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68 Prozent der Elektrizitätswerke und Energieversorger in der Schweiz befürchten Stromausfälle aufgrund von Hackerangriffen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) beim Top-Management von 82 Versorgern. „Für Energieunternehmen ist Cyberkriminalität inzwischen ein ähnlich großes Risiko wie Naturkatastrophen oder Brände. Wenn mehr als zwei Drittel der Schweizer Energieversorger Stromausfälle durch Cyberattacken befürchten, zeigt das den enormen Handlungsbedarf“, erklärte Alessandro Miolo, Energy Sector Leader bei Ernst & Young Schweiz.

Die Verteilnetze und die IT-Systeme seien oft nicht auf dem neusten Stand. Die Verteilnetzbetreiber müssten nachrüsten, und das nicht nur im Hinblick auf die Sicherheit. Die Unternehmen hätten das Problem erkannt und wollen der Befragung zufolge ihre Stromnetze besser schützen. 45 Prozent der Unternehmen wollten einen IT-Sicherheitsbeauftragten einsetzen oder hätten das bereits getan. 44 Prozent hätten ein Informationssicherheits-Managementsystem eingeführt oder dächten darüber nach.

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