Verspäteter Frühling zeigt sich 2016 in magerer Solarstromausbeute

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Der verzögerte Frühlingsbeginn wirkt sich auch auf die Solarstromproduktion in Deutschland aus. Mit 2.054 GWh wurde bis zum 27. März das Niveau des (kompletten) März des Vorjahres (2.875 GWh) deutlich unterschritten. Auch der gesamte Einspeisewert des ersten Quartals liegt wenige Tage vor Quartalsende mit 3,96 TWh noch ein gutes Stück unter dem Vorjahrswert von 4,81 TWh. Derweil hat sich die Summe von Wind- und Solareinspeisung in Deutschland in KW12 gegenüber der Vorwoche um knapp zehn Prozent erhöht. Wie sich aus den entsprechenden vorläufigen Einspeisedaten der Übertragungsnetzbetreiber ergibt, war das einem Anstieg der Windstromproduktion um rund 30 Prozent auf 1.517 GWh (Vorwoche: 1.171 GWh) zuzuschreiben, während die Solarstromproduktion um 24 Prozent auf 516 GWh (Vorwoche: 683 GWh) zurückging. In Summe wurde erstmals seit KW8 wieder die Marke von zwei Terawattstunden aus Wind- und Solarstrom wieder überschritten. Der Anteil der Offshore-Windstromerzeugung lag mit 16,2 Prozent auf dem höchsten Niveau seit Kalenderwoche 3. .

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