Veränderungen in der Energiewirtschaft erfordern mehr Mitarbeiterschulung

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Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) hat einen Report zum Arbeitsmarkt in der deutschen Energiewirtschaft vorgelegt. Die BWA Akademie ist der Frage nachgegangen, welche Ursachen bei deutschen Energieversorgern zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz führen. Für die Umfrag wurden 100 Personalexperten aus der deutschen Wirtschaft befragt.

Aus der Umfrage geht hervor, dass Zeitdruck die häufigste Ursache für psychische Belastungen darstellt, wie 68 Prozent der befragten Fachleute bestätigen. An zweiter Stelle stehen Überstunden (67 Prozent), an dritter Stelle wechselnde oder lange Arbeitszeiten (56 Prozent).

„Die gravierenden Veränderungen, die sich derzeit in der Energiewirtschaft abspielen, haben unmittelbare und leider keine guten Auswirkungen auf die Situation der Beschäftigten“, sagt BWA-Geschäftsführer Harald Müller. Er rät den betroffenen Energieversorgern, sich verstärkt um die Personalsituation zu kümmern, um Motivation und Produktivität aufrecht zu erhalten.

Neue Arbeitsabläufe, erfordern mehr Know-how

Der BWA-Report legt den Schluss nahe, dass sich die Situation für die Beschäftigten künftig zu verschlechtern droht. So gehen 72 Prozent der Personalexperten davon aus, dass künftig von den Mitarbeitern mehr Know-how verlangt wird als bisher, weil neue Arbeitsabläufe anstehen (81 Prozent). 54 Prozent erwarten einen steigenden Schulungsbedarf, um diesen veränderten Anforderungen gerecht zu werden. 36 Prozent der Befragten halten eine Begleitung durch professionelle externe Berater für notwendig.

Als weitere Gründe für psychische Belastungen am Arbeitsplatz in der Energiewirtschaft hat die BWA-Umfrage auch weitgehend branchenunabhängige Ursachen zutage gefördert. Dazu gehören laut Umfrage Mobbing (46 Prozent) sowie keine oder nur geringe Unterstützung (44 Prozent) durch Vorgesetzte und Kollegen. Weitere Ursachen sind hohe Arbeitsintensität (44 Prozent), Großraumbüros (34 Prozent), unzureichende Pausenregelungen (33 Prozent), häufige Störungen und Unterbrechungen (31 Prozent), Arbeit auf Abruf (31 Prozent) sowie Lärm, Beleuchtung oder Gefahrstoffe. Weniger ursächlich sind laut BWA-Umfrage die räumliche Enge am Arbeitsplatz (19 Prozent), ein isolierter Einzelarbeitsplatz (10 Prozent) oder eine schwere körperliche Arbeit (9 Prozent).

Ein Auszug aus dem neuen Job-Portal von EUWID Neue Energie

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Die BWA Akademie ist seit über 15 Jahren im Bereich Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training tätig. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer.

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