„Vegane“ Strom- und Gasproduktion? Ja, auch das gibt es

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Ökostrom gibt es bereits in vielfältigen Ausprägungen. Bioenergie genauso. Aber „vegane Energie“? Auch die gibt es, das Angebot dazu heißt „vegawatt“ und ist eine Marke der Ludwigshafener TWL Energie Deutschland GmbH.

„Für uns steht Nachhaltigkeit, Umweltschutz und der Tierschutz an erster Stelle“, heißt es bei vegawatt. Bei vegawatt Strom stammt die Elektrizität zu 100 Prozent aus europäischen Photovoltaikanlagen. „Mit dieser Art der Energieerzeugung wird die Energiewende unterstützt, ohne dabei den Lebensraum von Tieren zu gefährden“, erläutert das Unternehmen. Windenergie fällt bei vegawatt aufgrund von Kollisionen von Vögeln mit Windkraftanlagen als „vegane“ Erzeugungsform heraus, die Wasserkraft wegen „Fischverlusten“.

„Vegane“ Biogasproduktion setzt ausschließlich auf Zuckerrübenschnitzel

Es gibt auch ein „veganes“ Gasangebot. Dabei wird ausschließlich Biogas verwendet, das durch die Vergärung von bereits verwerteten Zuckerrüben erzeugt wird. „Anders als bei der herkömmlichen Biogaserzeugung wird hier nicht die Massentierhaltung und der Anbau von Monokulturen gefördert“, heißt es weiter.

Man habe einen Hersteller gefunden, der garantiert, zu 100 Prozent reine Zuckerrübenschnitzel für die Gasproduktion zu verwenden. Da das erzeugte Biogas direkt vor Ort in das Leitungsnetz eingespeist wird, habe die heimische Tierwelt hier „auch nicht unter den negativen Folgen des Pipelinebaus“ zu leiden.

Was mache ich mit meiner EEG-Anlage nach dem Ende der Förderzeit?

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