Vattenfall und Jungheinrich richten sich mit Batterie-Contracting-Konzept an Industrie

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Quelle: Vattenfall

Mit einem neuartigen Batterie-Contracting-Konzept richten sich Vattenfall und Jungheinrich an Industriekunden. Im Rahmen eines Pilotprojektes übernimmt Vattenfall die Investition in den Batteriespeicher, installiert den Speicher beim Kunden und kümmert sich um den Betrieb der Anlage. Die Batterie wird im kommenden Monat am Standort Kaltenkirchen, dem zentralen Ersatzteillager des Intralogistikanbieters Jungheinrich, aufgestellt.

Wie Michael von Forstner, Programm-Leiter Lithium-Ionen bei der Jungheinrich AG, erklärt, sei Jungheinrich Vorreiter im Bereich Elektromobilität und effizienter Lithium-Ionen-Technologie. Über eine Million Elektrofahrzeuge von Jungheinrich seien weltweit im Einsatz. Durch die Kooperation mit Vattenfall werde das Ziel verfolgt, teure Lastspitzen zu reduzieren, die in im Jungheinrich-Ersatzteillager auch durch das gleichzeitige Zwischenladen von vielen Flurförderzeugen entstehen können.

Spitzenlastmanagement als Komplettlösung

„Mit diesem innovativen Batterie-Contracting bieten wir unseren Kunden ein risikofreies Spitzenlastmanagement als Komplettlösung an. Zudem leisten wir mit der Batteriepartnerschaft einen Beitrag zur Flexibilisierung der Stromnetze“, so Felix Halfmann, Leiter Batteriepartnerschaft von Vattenfall.

Laut einer Mitteilung hat Vattenfall zur Steuerung der Batteriespeicher ein eigenes System entwickelt und patentieren lassen. Die eigens hierfür entwickelte Software erkennt mit Hilfe eines Algorithmus frühzeitig Lastspitzen und kappt diese, bevor hohe Netzentgelte verursacht werden. Beim Auftreten einer Lastspitze liefert der Batteriespeicher sofort den Strom.

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