Vattenfall und GE planen Einsatz der 12-MW-Turbine Haliade-X

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Bildnachweis: Vattenfall

Vattenfall und GE Renewable Energy planen gemeinsam den Einsatz der neuen Windkraftanlage Haliade-X von GE in Europa. Das teilte Vattenfall jetzt mit. Mit einer Leistung von 12 MW ist Haliade-X die derzeit größte Offshore-Windkraftanlage auf dem Markt. Gemeinsam mit Partnern nimmt Vattenfall an der Auktion um das Offshore-Windprojekt „Eliade“ bei Dünkirchen teil.

Gunnar Groebler, Senior Vice President und Chef des Geschäftsbereichs Wind von Vattenfall erklärt zur Kooperation: „Größe und Leistung von Haliade-X werden dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit von Offshore-Wind weiter zu verbessern. Wenn für zukünftige Windparks weniger Turbinen benötigt werden, wirkt sich dies auch positiv auf den ökologischen Fußabdruck solcher Großprojekte aus.“

Die Zusammenarbeit sei das Ergebnis eines zwölfmonatigen intensiven Austauschs, in dem Vattenfall eine eingehende technische Due Diligence durchgeführt hat und beide Unternehmen gemeinsam an der Anpassung der Plattform von Haliade-X gearbeitet haben. Abschließende Details dieser Zusammenarbeit sollen nun erarbeitet und die Betrachtung einzelner Projekte in der Offshore-Windpipeline von Vattenfall im Herbst dieses Jahres vertieft werden, heißt es in der Mitteilung.

Über die Haliade-X:

Die 12-MW-Turbine Haliade-X verfügt über einen Rotordurchmesser von 220 Meter, ein Rotorblatt allein misst 107 Meter. Eine Haliade-X-Turbine soll jährlich 67 GWh grünen Windstrom erzeugen können. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom (nach dem europäischen Strommix) vermeide eine Haliade-X Windturbine damit jährlich knapp 20.000 Tonnen CO2-Emissionen.

Die Entwicklung und Produktion der neuen Turbine erfolgt größtenteils in Frankreich: Die Gondel wird im GE-Werk in Saint Nazaire montiert. Die Rotorblätter werden im LM Wind Power-Werk in Cherbourg hergestellt. GE Renewable Energy plane, den Haliade-X-Prototyp in diesem Sommer in Rotterdam zu errichten und die ersten kommerziellen Einheiten im Jahr 2021 auszuliefern.

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