Vattenfall trifft finale Entscheidung für „Kriegers Flak”

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Symbolbild (Quelle: Vattenfall)

Vattenfall hat die finale Investitionsentscheidung für den Offshore-Windpark Kriegers Flak in Dänemark getroffen. Die Entscheidung über die Offshore-Windparks Vesterhav Syd & Nord hängen derweil noch vom Ergebnis des Einspruchsverfahrens ab. Der Gesamtwert der beiden Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 949 MW beläuft sich laut Vattenfall auf 1,7 Mrd. €.

Zum Zeitpunkt des Zuschlags im Jahr 2016 waren die Gebotspreise für Kriegers Flak so niedrig wie nie zuvor. Dies setzte Kostensenkungen in der Offshore-Windenergie in Gang, die sich bis heute fortsetzen.

Bevor weitere Entscheidungen zu den Offshore-Windparks Vesterhav Syd & Nord getroffen werden können, will Vattenfall das Ergebnis des Einspruchsverfahrens bei der dänischen Beschwerdekammer für Energiefragen abwarten. Das Verfahren wurde verzögert, werde voraussichtlich aber noch im Jahr 2018 abgeschlossen sein. Voraussetzung für den Baubeginn der Windparks ist die endgültige Genehmigung durch die dänischen Behörden, die wiederum auf den Abschluss des Einspruchsverfahrens warten.

Kriegers Flak wird über 72 Turbinen mit jeweils 8,4 MW Leistung und einer Gesamtleistung von 604,8 MW verfügen. Kriegers Flak wird sich in der Ostsee befinden, und der volle Betrieb ist für das Ende des Jahres 2021 geplant.


Vesterhav Syd & Nord
sind zwei Windparks in der Nordsee vor der dänischen Westküste. Der vollständige Betrieb der Windparks ist für das Ende des Jahres 2020 geplant. Vesterhav Syd & Nord werden zusammen über 41 Turbinen mit jeweils 8,4 MW Leistung und einer Gesamtleistung von 344,4 MW verfügen.

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