Vattenfall beteiligt sich an Northvolt

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Visualisierung der geplanten Akkufabrik in Schweden
Quelle: Northvolt

Vattenfall beteiligt sich mit fünf Mio. Schwedischen Kronen (rund 500.000 €) an dem Unternehmen Northvolt AB, das in Schweden gemeinsam mit dem Schweizer Technologieunternehmen ABB eine Lithium-Ionen-Akkufabrik baut. Dort sollen Akkus für den Verkehrssektor und die Energiespeicherung hergestellt werden, teilte Vattenfall mit. Unter der Leitung zweier ehemaliger Tesla-Manager werde die Produktion während des zweiten Halbjahres 2018 beginnen und Ende 2020 eine Gesamtkapazität von 32 Gigawattstunden erreichen.

Vattenfall geht davon aus, dass Akkus und die Speicherung von Strom bei der Umstellung auf Energien ohne fossile Brennstoffe eine wichtige Rolle spielen werden. Durch die Beteiligung will Vattenfall viel lernen – Kenntnisse, die dem Konzern zufolge Anregungen für neue, eigene Geschäfte geben können. Auch im Verkehrssektor hätten Akkus eine steigende Bedeutung. Wenn die Batteriefabrik Wirklichkeit wird, erwartet Vattenfall eine Halbierung der Kosten für Batterien für Elektrofahrzeuge. Das werde Elektroautos wettbewerbsfähiger machen.

Wenn der Anteil der Elektroautos steigt, erhöhe sich wiederum der Wert des Ladenetzes InCharge, das Vattenfall aktuell aufbaut. Ein weiterer Anreiz für die Beteiligung habe darin bestanden, dass die Fabrik für ihre Batterieherstellung eine Stromerzeugungsleistung von 300 Megawatt benötigen wird. Der durch die Fabrik steigende Stromverbrauch wäre für Vattenfall ebenfalls von Vorteil.

2 KOMMENTARE

  1. Megawatt und Stromverbrauch ? Müssten das dann nicht Megawatt Stunden sein ? Oder zieht die Fabrik 24/7 300mw Leistung ? Was dann 300*24*365 mwh sind ? Kann bitte bitte mal jemand in Zukunft das ein bisschen genauer schrieben ! Bitte bitte

  2. Nein. Die 300 MW sind Leistung. Die Kapazität der Batterie ist eben nicht bekannt. Ihr Produkt ergäbe ja 2.6 TWh, ein totaler Unsinn !

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