USA planen Ausbau der Biokraftstoff-Erzeugung

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Die USA könnten bis 2030 rund 30 Prozent ihres Kraftstoffverbrauchs durch Biokraftstoffe abdecken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das US-amerikanische Agrarministerium (USDA) im August veröffentlicht hat. Ohne andere Sektoren wie die Nahrungsmittelindustrie oder die Umwelt negativ zu beeinflussen, sei es bis dahin möglich, jährlich 1,1 Mrd. Tonnen trockene Biomasse für energetische Zwecke zu nutzen. Daraus könnten den Angaben zufolge 85 Mrd. Gallonen (rund 322 Mrd. Liter) Biokraftstoffe erzeugt werden. Bisher würden in den USA jährlich 473 Mio. Tonnen Trockenmasse für energetische Zwecke genutzt. Um einen Ausbau der Bioenergieerzeugung zu ermöglichen, müssten öffentliche Stellen insgesamt bis zu 510 Mio. US-Dollar (rund 353 Mio. €) investieren. Mindestens in gleicher Höhe seien Investitionen von privater Seite erforderlich. Die USA zielen darauf ab, weltweit führend in der Biokraftstoff-Produktion zu sein und damit unabhängiger von Ölimporten zu werden. Derzeit zahlen die USA jährlich 300 Mrd. US-Dollar für Rohölimporte.

Die Ausgabe 16/2011 von EUWID Neue Energien vom 10. August umfasst 131 Nachrichten auf 44 Seiten. Titelthema ist eine Studie über den Biokraftstoffverbrauch in der EU.

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