Uni Hohenheim leitet Bioökonomieprojekt über 15 Mio. €

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Unter Federführung der Universität Hohenheim hat ein einzigartiger Verbund aus Universitäten, Agrarunternehmen und Industrie ein Bioökonomieprojekt gestartet, das die stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse voranbringen soll. 15 Mio. € Fördergelder dafür kommen aus Mitteln der EU und der Industriepartner. Als Pflanzen haben die Projektpartner Miscanthus und Hanf ins Auge gefasst. Besonders vom genügsamen und vergleichsweise robusten Miscanthusgras versprechen sich die Projektpartner großes Potenzial für die Bioökonomie. Das EU-Projekt fördert den intensiven Austausch der Partner sowie den Anbau von neu gezüchteten, robusteren Sorten. Er soll zum Teil auf Flächen erfolgen, die mit Schwermetallen belastet oder aufgrund schwacher Erträge keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion darstellen. Dabei soll auch die Artenvielfalt geschützt werden. Weitere Informationen zu dem Verbundprojekt finden Sie in der kommenden Augabe von EUWID-Neue Energie.

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