UmweltBank erwartet Kreditanfragen für PPA-Projekte von mehr als 500 MWp

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Bildnachweis: UmweltBank

Die UmweltBank AG in Nürnberg hat ein Finanzierungsprodukt für neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen entwickelt, das auf Basis eines Power Purchase Agreements (PPA) funktioniert. Das Nürnberger Geldhaus erwartet für dieses Jahr bereits Kreditanfragen für PPA-Projekte von mehr als 500 MWp und wagt sich mit dem Finanzierungsmodell laut eigener Angaben auf ein nahezu unbestelltes Feld. Denn: „Der Schnittpunkt von Wirtschaftlichkeit und freier Vermarktung ist gerade erst erreicht worden“, sagt Thomas Benz, stellvertretender Leiter der Abteilung Energie und Infrastruktur bei der UmweltBank.

Die bislang geringen Erfahrungswerte mit diesem neuen Geschäftsmodell im Bereich der erneuerbaren Energien bedeuten laut Benz auch, dass keine Standards existieren. In jedem einzelnen Geschäft würden darum hohe Transaktionskosten, etwa für die Vertragsverhandlungen und die Rechtsberatung, zu Buche schlagen. Viele Fragen seien zu klären: Kann der Betreiber seine Lieferverpflichtungen bei volatilen Erträgen erfüllen? Wie wird sich der Strompreis entwickeln? Rechnet sich das PPA für beide Seiten, wenn Erträge nicht präzise vorausberechnet werden können?

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Die UmweltBank hat bereits erste Anlagen mit dem Finanzierungsprodukt errichtet. Doch vorher galt es drei zentrale Herausforderungen zu meistern. Welche das sind und wie der Anteil der Erneuerbaren am Strommix nach Ansicht der UmweltBank weiter ausgebaut werden kann, lesen PPA-Dossier-Kunden und Premium-Abonnenten in einem Fachbeitrag von Thomas Benz für EUWID Neue Energie:

PPAs: „Schnittpunkt von Wirtschaftlichkeit und freier Vermarktung gerade erst erreicht“

 

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