Übertragungsnetzbetreiber vermarkten im Juli 3.668 GWh Photovoltaikstrom

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Mehr als drei Viertel der von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) im Juli 2017 vermarkteten EEG-Strommenge war Solarstrom. Das zeigen die aktuellen Daten zu den Vermarktungsmengen. Demnach entfielen 3.668 GWh und damit 76,8 Prozent des gesamten Vermarktungsvolumens von 4.773 GWh auf die Photovoltaik.

Zweitwichtigste Technologiegruppe im Vermarktungsmix der ÜNB ist die Biomasse mit einem Anteil von 14,3 Prozent oder 681 GWh im Juli. Auf Rang drei folgt die Onshore-Windkraft mit 223 GWh (4,7 Prozent). Der durchschnittliche Erlös für den seitens der Übertragungsnetzbetreiber vermarkteten EEG-Strom lag im Berichtsmonat bei 32,64 €/MWh und erreichte damit den höchsten Wert seit Februar 2017.

Onshore-Windstrom wird weitgehend direkt vermarktet

Im bisherigen Jahresverlauf haben die ÜNB 28 Terawattstunden EEG-Strom vermarktet. Dabei handelt es sich um diejenigen Strommengen, die nicht von den Anlagenbetreibern direkt vermarktet werden. Aus diesem Grund spielt im ÜNB-Vermarktungsmix die Onshore-Windkraft kaum eine Rolle, da Windstrom inzwischen zu einem sehr hohen Anteil direkt vermarktet wird. Bei der PV gibt es indes eine große Zahl von vornehmlich kleineren Anlagen, die ihren Strom nicht direkt vermarkten.

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