Übertragungsnetzbetreiber bringen im Juni mehr als vier Terawattstunden Solarstrom an die Börse

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Die Übertragungsnetzbetreiber haben im Juni mehr als vier Terawattstunden Solarstrom vermarktet. Das sind mehr als drei Viertel der Strommenge, die von den ÜNB im Zuge der EEG-Strom-Vermarktung insgesamt an die Strombörsen gebracht wurde. Nicht enthalten in diesem Volumen sind die direkt vermarkteten EEG-Strommengen.

Insgesamt haben die ÜNB im Juni 5.265 GWh vermarktet, das ist der Höchstwert im bisherigen Jahresverlauf. Neben 4.070 GWh Solarstrom wurden 699 GWh der Technologiegruppe Biomasse und 299 GWh Windstrom über die Übertragungsnetzbetreiber an die Strombörsen gebracht. Hinzu kommen 196 GWh aus der Vermarktung sonstiger EEG-Technologien.

Der durchschnittliche Erlös für die Vermarktung des EEG-Stroms lag bei 28,61 €/MWh. Insgesamt haben die Netzbetreiber mit dem Verkauf der inzwischen 23,2 TWh im laufenden Jahr einen deutlich höheren Erlös erwirtschaftet als vor einem Jahr. Inbesondere im ersten Quartal lagen die Handelspreise für Strom deutlich über dem Niveau des Vorjahrs. Der Preisanstieg hat auch deutliche Spuren auf dem EEG-Konto hinterlassen: Hier ist der Förderbedarf trotz gestiegener EEG-Stromproduktion im bisherigen Jahresverlauf nicht gestiegen.

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