Tschechischer Versorger ČEZ kauft Windprojekte mit 100 MW von ABO Wind

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Der tschechische Energieversorger ČEZ, der zu 70 Prozent dem tschechischen Staat gehört, hat insgesamt neun Windparkprojekte mit einer Gesamtleistung von 101 Megawatt von ABO Wind gekauft. Die Projekte stehen alle in Frankreich. Wie der deutsche Windpark-Projektierer mitteilt, handelt es sich dabei um den bislang größten einzelnen Verkauf in der Unternehmensgeschichte.

Die Vereinbarung sieht vor, dass ABO Wind die in unterschiedlichen Planungsstadien befindlichen Projekte in den nächsten Jahren ans Netz bringt und dann auch die Betriebsführung übernimmt. Für die an ČEZ veräußerten Windkraftprojekte sowie für weitere 420 Megawatt hat ABO Wind SARL bereits im Vorjahr die erforderlichen Anträge gestellt, um das bis Ende 2016 maßgebliche Tarifsystem zu sichern. Es bietet über das Marktprämiensystem eine inflationsindexierte Einspeisevergütung über 15 Jahre von ca. 80 € je Megawattstunde.

ČEZ betreibt Windparks in mehreren europäischen Ländern – darunter in Deutschland – und steigt nun in Kooperation mit ABO Wind auch in den französischen Windmarkt ein. Für ABO Wind ist Frankreich nach Deutschland traditionell der wichtigste Markt. In Toulouse, Orléans, Nantes und Lyon beschäftigt die französische Tochter ABO Wind SARL mehr als 50 Mitarbeiter, die bereits knapp 300 Megawatt Windkraft ans Netz gebracht haben. An weiteren Projekten mit einer Leistung von rund 800 Megawatt arbeiten die Kollegen aktuell. Neun dieser Projekte mit 101,8 Megawatt Leistung hat ČEZ nun erworben.

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