Top 3 der Energiewoche: Onshore-Wind, Biomethan und Demand-Side-Management

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Die erste Runde der Onshore-Windkraftausschreibungen ist vorbei und mit 5,71 ct/kWh Stunde als gewichtetem Zuschlagspreis wurde der Höchstwert von 7 ct/kWh deutlich unterschritten. Großer Gewinner sind die Bürgerenergiegesellschaften, auf die ein Großteil der Zuschläge und der ausgeschriebenen Leistung entfällt.

Jetzt geht es für diese Gesellschaften darum, die Genehmigung für die entsprechenden Projekte zu erhalten – diese Anforderung mussten Bürgerenergiegesellschaften gemäß der Regelungen des EEG 2017 anders als andere Teilnehmer an der Ausschreibung nicht erfüllen.

Wie geht es mit den Onshore-Ausschreibungen weiter?

Die Onshore-Windenergie-Ausschreibungen sind unser Topthema in EUWID Neue Energie 21/2017. Wie viele Zuschläge wurden in den einzelnen Bundesländern vergeben und wie geht es mit den Ausschreibungen im Bereich der Onshore-Windenergie weiter? Die am 24. Mai erschienene Ausgabe beantwortet diese und weitere Fragen. Insgesamt umfasst EUWID Neue Energie 21/2017 rund 80 Analysen, Berichte und Nachrichten zum Umbau des Energiesystems. 

Welche Rolle kann Biogas im Rahmen der Sektorkopplung spielen?

Zweites Topthema für uns ist in dieser Woche die zukünftige Rolle der Biogaserzeugung. Mathias Stur vom Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ), der gerade mit dem diesjährigen Biogas-Innovationspreis der Deutschen Landwirtschaft im Bereich Forschung ausgezeichnet wurde, weist im EUWID-Interview auf die systemischen Potenziale der Biogasnutzung hin: „Biomethan stellt ein starkes Instrument für die Sektorkopplung dar“, sagt Stur. Darüber hinaus gibt er Tipps, wie Anlagenbetreiber das Gasmanagement ihrer Biogasanlagen optimieren und sich fit für die Zeit nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung machen können.

Wie können Potenziale für Demand-Side-Management grenzüberschreitend genutzt werden?

Drittes Topthema und damit unsere dritte Leseempfehlung für EUWID Neue Energie 21/2017 ist das Demand-Side-Management. Die Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für System und Innovationsforschung (ISI) haben sich im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit der Frage beschäftigt, wie ein grenzüberschreitender Handel mit lastseitigen Flexibilität in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz ausgestaltet werden könnte. Bei ihren Analysen kommen sie unter anderem zu dem Ergebnis, dass für die Vermarktung von Demand-Side-Management in Frankreich und der Schweiz derzeit bessere Rahmenbedingungen herrschen als in Deutschland. EUWID Neue Energie stellt die Studie und die Handlungsempfehlungen vor.

EUWID Neue Energie begleitet Energieversorger, Anlagenbetreiber, Netzbetreiber und Innovatoren auf dem Weg zum Energiesystem der Zukunft mit Nachrichten, Interviews, Dossiers und Hintergründen.

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