Swisspower: Schweizer Stadtwerke gehen Blockchain-Kooperation ein

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Für die Nutzung der Blockchain-Technologie sind sechs Stadtwerke eine schweizweite Kooperation eingegangen mit dem Ziel, bereits im kommenden Jahr konkrete Anwendungen im Energiesektor zu identifizieren und in Pilotanwendungen umzusetzen. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen eines globalen Netzwerks und der Stiftung Energy Web Foundation, teilt Swisspower mit, eine strategische Allianz von 22 Schweizer Stadtwerken und regionalen Unternehmen der Versorgungswirtschaft.

Die Blockchain-Technologie eröffne für die sechs beteiligten Schweizer Stadtwerke (Services Industriels de Lausanne, SIG Services Industriels de Genève, IWB Industrielle Werke Basel, Energie Wasser Bern, IBAarau AG und die St.Galler Stadtwerke) neue Geschäftsfelder, indem sie Transaktionskosten im Energiebereich erheblich senken und gleichzeitig die aktive Teilnahme einer größeren Anzahl von Marktteilnehmern ermöglichen soll.

Transaktionskosten im Energiebereich senken

Die Grundlage bildet die Blockchain-Basisinfrastruktur der Energy Web Foundation, die derzeit aufgesetzt wird. Wie Ronny Kaufmann, CEO der Swisspower AG, erklärt sei die Blockchain derzeit ein Hype-Thema, aber sie werde auch die nächste Generation des Internets sein. Es gebe rund 200 konkrete Fälle, die in der Energiewirtschaft zur Anwendung kommen können. „Die Blockchain wird darum auch die Art und Weise, wie zukünftig Energie erzeugt und vertrieben wird, erheblich beeinflussen. Die Swisspower-Stadtwerke suchen bereits heute nach innovativen Lösungen, wie diese Technologie für die Energiezukunft genutzt werden kann“, so Kaufmann.

Grundlage bildet Blockchain-Basisinfrastruktur der Energy Web Foundation

Die Energy Web Foundation (EWF) ist eine globale Nonprofit-Organisation mit Sitz in Zug, die sich auf die rasche Anwendung der Blockchain-Technologie im Energiesektor konzentriert. Um das Potential der Blockchain freizusetzen, werde die EWF mit ihren Partnern aus dem Energiesektor die Anwendungsfälle identifizieren, dokumentieren und bewerten. Dazu etabliere sie die „Energy Web Plattform“ und stelle die benötigten Funktionalitäten ab 2018 unter www.energyweb.org zur Verfügung.

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