Studie: Niedersachsen benötigt 13 GW Elektrolyseleistung

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Energiewende
Symbolbild (Quelle Soonthorn / Fotolia)

Allein in Niedersachsen liegt der Bedarf an Wasserstoffproduktionsleistung im Jahr 2030 deutlich höher als die Nationale Wasserstoffstrategie für ganz Deutschland vorhersieht. Zu diesem Ergebnis kommt die „Simulative Kurzstudie zum Einsatz von Wasserstofftechnologie in Niedersachsen“ (SiKuWa), die das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover durchgeführt hat.

Demnach benötigt Niedersachsen mindestens 13 Gigawatt Elektrolyseleistung für die Eigenproduktion von Wasserstoff. Dieses Ergebnis steht im starken Kontrast zu den fünf Gigawatt, die in der Nationalen Wasserstoffstrategie für Gesamtdeutschland im Jahr 2030 prognostiziert wurden.

Damit ausreichend Energie allein für die inländische Produktion von grünem Wasserstoff in Niedersachsen bereitstehe, sei insbesondere für Windkraftanlagen ein Ausbau mindestens bis zur gesetzten Leistungsgrenze von 20 Gigawatt in 2030 notwendig, bei gleichzeitig starkem Ausbau der Solarenergie.

Die Studie wurde mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Die Studie zum Nachlesen wird in Kürze auf der ISFH-Webseite veröffentlicht.

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