Während die explodierenden Strompreise im Großhandel für Industrie, Gewerbe und manchen Stromvertrieb ein dunkles Kapitel sind, bieten sie für Anlagenbetreiber und Investoren durchaus Chancen. Langfristige Stromabnahmeverträge (PPA) sind ein Instrument, um das gegenwärtigen Marktumfeld langfristig zu nutzen – wobei Laufzeiten von 25 Jahren wie jetzt im PPA-Deal von BASF und Ørsted zu beobachten die große Ausnahme sind. Aber auch Betreiber von Anlagen, die gegenwärtig über das EEG gefördert werden, können von der aktuellen Marktsituation profitieren. (Nachweis für Beitragsbild: EUWID)

Auf dem Titel der neuen Ausgabe 46.2021 von EUWID Neue Energie widmen wir uns der Frage, welche Instrumente für Anlagenbetreiber aktuell in Frage kommen, um ihre wirtschaftliche Position zu verbessern. Dienstleister wie die LEAG energy cubes sehen hier verschiedene Optionen für Anlagenbetreiber im Bereich der Vermarktung des Grünstroms, die je nach individuellem Risikoprofil in Betracht kommen.

In Glasgow ist am Wochenende die Klimakonferenz COP 26 zu Ende gegangen. Die Bewertung durch Politik, Umweltverbände, Erneuerbaren-Branche und Klimaaktivisten zeigt ein sehr breites Spektrum. Bundesumweltministerin Svenja Schulze bezeichnet die Konferenz als „historisch“ – trotz einer abgeschwächten Formulierung zum weltweiten Kohleausstieg. In der Erneuerbaren-Branche sieht man eher die vielen Fragezeichen und Leerstellen im Abschlussdokument.

Dreizehn Holzbioenergie-Unternehmen und -Organisationen haben in Glasgow eine Erklärung zur nachhaltigen Bioenergie abgegeben, die zur Erreichung des „Netto-Null-Szenario“ der IEA im Jahr 2050 beitragen soll. Schon bis zum Jahr 2030 könnten durch Bioenergie aus Holz die weltweiten Nettoemissionen um 600 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr gesenkt werden, heißt es.

Zu den Themen der Vorwoche:

Konkurrenz um Biomasse und Debatte über kleine Wasserkraft: Die Top-Themen von EUWID Neue Energie 45.2021

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