Strompreise im Großhandels-Spotmarkt bröckeln im April

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Die Strompreise am Spotmarkt sind im April 2017 gegenüber dem Vormonat gesunken, liegen aber weiterhin über dem Niveau des Vorjahrs. Wie die EPEX Spot mitteilt, wurde Grundlaststrom im April zu einem mittleren Preis von 28,87 €/MWh gehandelt, das sind 19 Prozent mehr als vor einem Jahr und neun Prozent weniger als im März.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Strom-Spitzenlastlieferungen. Hier wurde ein mittlerer Preis von 34,36 €/MWh registriert, das entspricht einem Rückgang um acht Prozent gegenüber dem März. In Relation zum Vorjahr liegt der Spotpreis für Spitzenlastlieferungen im Strom-Großhandel im April 28 Prozent höher.

Großhandelspreise für Strom am Terminmarkt gegenüber März kaum verändert

Kaum verändert haben sich die Terminpreise für Strom an den Großhandelsmärkten der EEX in Leipzig. Mit 29,73 €/MWh für den Jahresfuture im April 2017 bewegt sich der Großhandelspreis im Grundlastsegment exakt auf dem Niveau des März 2017. Im Vergleich zum Vorjahres-April zeigt sich ein Preisanstieg um knapp 20 Prozent. Die gleiche Preistendenz ist im Spitzenlastbereich zu beobachten, hier liegt der April-Wert für den Jahresfuture bei 37,4 €/MWh. Das Handelsvolumen an der EPEX Spot lag im April bei 45,5 TWh (April 2016: 42,5 TWh), von denen 39,8 TWh am Day-Ahead-Handel vermarktet wurden. Auf den Intraday-Handel entfielen 5,7 TWh.

0,1 TWh in neuen Strom-Futures Deutschland gehandelt

Die European Energy Exchange (EEX) hat im April am Strom-Terminmarkt ein Volumen von 220,7 TWh (April 2016: 416,3 TWh) erzielt. In den neuen Strom-Futures für Deutschland, die die EEX am 25. April gestartet hat, wurden 0,1 TWh gehandelt. Das Volumen in Strom-Futures für die deutsch-österreichische Preiszone betrug 171,1 TWh (April 2016: 266,8 TWh).

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