Stromnetzausbau: Amprion schlägt Trassenkorridore für A-Nord vor

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Stromnetz-Windenergie
Symbolbild (Quelle: elxeneize - stock.adobe.com)

Amprion hat für die Gleichstromverbindung A-Nord den Antrag auf Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) eingereicht und somit das formelle Genehmigungsverfahren gestartet. Das Verfahren bietet der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten mehrere Beteiligungsmöglichkeiten, teilte der Übertragungsnetzbetreiber in Dortmund mit.

In dem Antrag schlägt Amprion Trassenkorridore vor, die in den kommenden Monaten näher untersucht werden sollen. Ziel sei es, den verträglichsten Korridorverlauf für die geplante Erdkabeltrasse zu finden. Teil des Dokumentes sei daher auch ein Vorschlagskorridor, den Amprion nach bisheriger Auswertung aller Daten bevorzugt. „Wir freuen uns, nach der intensiven frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung über eineinhalb Jahre nun den ersten wichtigen Meilenstein im Projekt A-Nord erreicht zu haben“, so Projektleiter Klaus Wewering.

Bundesnetzagentur prüft Antrag auf Vollständigkeit

Die BNetzA prüft den Antrag nun auf Vollständigkeit, ehe sie die Termine und Orte für die Antragskonferenzen bekannt gibt. Die Konferenzen bilden die Grundlage für den Untersuchungsrahmen, den die BNetzA dem Vorhabenträger mit auf den Weg gibt.

Die Gleichstromverbindung A-Nord soll ab dem Jahr 2025 die größtenteils auf See erzeugte Windenergie in den Westen und Süden Deutschlands transportieren. Über die Leitung können zwei GW Leistung übertragen werden.

Das Stromnetz im Spannungsfeld steigender Kosten und eines zu optimierenden Betriebes

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