Strommarkt-Informationsplattform Smard ist jetzt online

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Die Informationsplattform der Bundesnetzagentur (BNetzA) zum Strommarkt, Smard, ist jetzt online. Sie soll aktuelle und für jeden verständliche Strommarktdaten bieten, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Netzagentur und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). „Die Daten sind anwenderfreundlich aufbereitet, so dass auch Laien damit zurechtkommen. Für Experten gibt es umfangreiche Analysefunktionen. Mit all diesen Daten schaffen wir Transparenz – jeder kann den Fortgang der Energiewende nachverfolgen“, erklärte der Staatssekretär im BMWi, Rainer Baake.

„Im Moment ist der Bürger darauf angewiesen, sich Daten aus verschiedenen Quellen zusammen zu suchen – häufig ohne Erklärungen. Genau hier setzen wir an: Smard ist eine Fundgrube für alle, die sich für die Energiewende und speziell für den Strommarkt interessieren“, so Jochen Homann, der Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Plattform werde durch die Bundesnetzagentur betrieben und inhaltlich kontinuierlich aktualisiert. Die zentralen Strommarktdaten für Deutschland, teilweise auch für Europa, würden nahezu in Echtzeit dargestellt. Erzeugung, Verbrauch, Großhandelspreise, Im- und Export und Daten zu Regelenergie können für unterschiedliche Zeiträume ermittelt und kombiniert abgerufen werden.

Daten direkt vom Verband der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber

Die Datenqualität sei ein entscheidender Aspekt. Die Plattform bezieht die Daten direkt vom Verband der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber (Entso-E). Auf Smard werden den Angaben zufolge nur durch die Bundesnetzagentur geprüfte Daten veröffentlicht. Die Behörde stehe dabei in stetigem Austausch mit den Übertragungsnetzbetreibern, um die Datenqualität kontinuierlich zu verbessern. Über die Daten hinaus finde der Nutzer auf Smard allgemein verständliche Artikel, die aktuelle Ereignisse am Strommarkt aufgreifen. Erklärt würden zudem Zusammenhänge und grafisch dargestellte Daten. Die Plattform zeichne sich durch eine intuitive Bedienbarkeit und zahlreiche Auswahlmöglichkeiten für interessierte Benutzer aus.

Gesetzliche Grundlage der Plattform ist §111d des Energiewirtschaftsgesetzes, das im Rahmen der 10-Punkte-Energie-Agenda des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit dem Strommarktgesetz im Sommer 2016 geändert wurde.

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