Die Erzeugung von erneuerbarer Energie kann nicht mehr separat betrachtet werden, die intelligente Verknüpfung von der Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie wird immer wichtiger. Dieser Entwicklung trägt die Münchner Innovationsplattform „The smarter E“ Rechnung, die in der vergangenen Woche zum ersten Mal die vier Messen Intersolar, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power unter einem Dach zusammengeführt hat. Als zentrale Themen standen dabei die Sektorkoppelung, Digitalisierung und Dezentralisierung im Mittelpunkt.

Der Titelbericht der vorliegenden Ausgabe von EUWID Neue Energie macht deutlich, wie sehr die Bereiche Solarstromerzeugung, Energiespeicherung und Elektromobilität schon zusammenhängen. Bereits jeder zweite Käufer einer PV-Anlage bestelle einen Heimspeicher hinzu, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar in München. Damit belebt die durch sinkende Kosten wachsende Nachfrage nach PV-Anlagen auch den Markt für Heimspeicher. Käufer von Elektrofahrzeugen würden wiederum häufig zusätzlich eine PV-Anlage anschaffen.

Die Energiespeicherung ist ein Schlüsselthema von EUWID Neue Energie. Unser Report Energiespeicher 2018 kann hier bestellt werden. Auch ein Stream mit tagesaktuellen Meldungen zu Power-to-X, Batterie- und Wärmespeichern steht als Abonnement bereit.

Perspektivisch sollen Elektrofahrzeuge zudem dabei helfen, Stromangebot und -nachfrage auszugleichen, um so die Systemkosten zu senken. Insbesondere werden bei einem steigenden Anteil Erneuerbarer jedoch Power-to-Gas-Anlagen benötigt. Ein Projekt zur Entwicklung großtechnischer Power-to-Gas-Anlagen treiben derzeit Amprion und OGE voran.

Kosten für Redispatch und Einspeisemanagement steigen

Das ist auch nötig, denn im Jahr 2017 haben sich die Kosten, die durch Redispatch und Einspeisemanagement entstanden sind, auf 1,4 Mrd. € stark erhöht. Die Abregelung erneuerbarer Energieträger durch Einspeisemanagement-Maßnahmen stieg auf den bislang höchsten Wert von 5,518 TWh.

5 Leseempfehlungen aus EUWID Neue Energie 26/2018:

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