Stromanbieterwechsel: Nur 3,4 Prozent der Verbraucher wählen nachhaltigen Ökostrom

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Beim Wechsel des Stromanbieters entscheiden sich lediglich 3,4 Prozent der Verbraucher für nachhaltige Ökostromtarife. Der Großteil der Stromkunden, die 2018 über das Marktportal Check24 einen Vertrag bei einem neuen Anbieter abschlossen, wählten Basis-Ökostromtarife oder konventionell erzeugten Strom.

„Da es sich bei den günstigsten Tarifen der Alternativanbieter oft um Basis-Ökostrom oder konventionell erzeugten Strom handelt, entscheiden sich viele Verbraucher für diese Angebote“, so der Geschäftsführer Energie bei Check24, Oliver Bohr. Doch auch der Wechsel aus der Grundversorgung zu einem nachhaltigen Ökostromanbieter spare Familien mehrere Hundert Euro.

Als nachhaltig werden Stromtarife bezeichnet, deren Anbieter nachweisen, dass sie in signifikantem Umfang die lokale Ökostromproduktion fördern und damit den Anteil an konventionell erzeugtem Strom auf dem Markt verringern. Das gilt z. B. für Tarife mit dem „ok-power-Siegel“ oder dem „Grüner Strom-Label“. Anbieter von Basis-Ökostromtarifen dagegen kaufen ihren Strom laut Check24 z. B. aus bereits bestehenden Anlagen im Ausland, ohne maßgeblich in den Neubau sauberer Kraftwerke zu investieren, so Check24.

Energievision rechnet für 2019 mit deutlich mehr zertifiziertem Ökostrom

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