StreetScooter erobert nun auch bayerische Hauptstadt

1249

Die Deutsche Post setzt die Erfolgsgeschichte ihres Elektrotransporters StreetScooter fort. Wie das Unternehmen berichtet, werde München die bislang größte Flotte des neuen und größeren StreetScooter-Modells „Work L“ erhalten. Dieser weist mit acht Kubikmetern ein doppelt so großes Ladevolumen auf wie seine Schwester-Variante „Work“.

Zunächst sollen 30 StreetScooter in den Stadtbezirken Schwabing und Milbertshofen DHL-Pakete emissionsfrei und geräuscharm zu den Kunden bringen. Die Zustellflotte soll anschließend sukzessive durch zusätzliche Elektrofahrzeuge ausgeweitet werden.

Gerdes: "StreetScooter essenzieller Bestandteil der konzernweiten Emissionssenkungsstrategie"

Der StreetScooter sei essenzieller Bestandteil der konzernweiten Strategie, bis 2050 sämtliche logistikbezogene Emissionen auf null zu reduzieren, betont Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post-eCommerce-Parcel bei der Deutschen Post DHL. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter verwies darauf, dass der StreetScooter in der Debatte um mögliche Fahrverbote ein wichtiges Signal sei und zeige, dass der Lieferverkehr auch emissionsfrei möglich ist. Die E-Fahrzeuge werden in München in der mechanisierten Zustellbasis Riesenfeldstraße der Deutschen Post DHL über Nacht aufgeladen. Dabei verwendet das Unternehmen Ökostrom. Das Zustellfahrzeug StreetScooter hat die Deutsche Post DHL gemeinsam mit der Aachener Konzerntochter StreetScooter GmbH gezielt für die Anforderungen der Brief- und Paketzustellung entwickelt. Insgesamt sind inzwischen in ganz Deutschland bereits mehr als 2.500 StreetScooter in der Brief- und Paketzustellung im Einsatz. Mittelfristig will die Deutsche Post DHL ihre gesamte Zustellflotte auf E-Fahrzeuge umstellen.

StreetScooter-Produktionskapazität soll bis Ende des Jahres auf bis zu 20.000 Einheiten verdoppelt werden

Der Logistiker verkauft seinen StreetScooter seit April 2017 auch an Drittkunden. Vor dem Hintergrund einer großen Kundennachfrage und der für den eigenen Betrieb in Deutschland und Europa benötigten Fahrzeuge werde die Gruppe die Kapazitäten zur Produktion der E-Fahrzeuge bis Ende des Jahres von 10.000 auf bis zu 20.000 verdoppeln. Dazu soll ein weiterer Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen werden.

Lesen Sie auch: Deutsche Post DHL will zügig auf E-Mobilität umstellen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein