Stora Enso und Gasum bauen Biogasanlage in Papierfabrik

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Stora Enso und das Energieunternehmen Gasum haben einen Vertrag über den Bau einer Biogasanlage in der Papierfabrik Nymölla von Stora Enso in Schweden unterzeichnet. Die von Gasum errichtete und betriebene Anlage wird das Abwasser der Fabrik in erneuerbare Energie umwandeln, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beträgt für Gasum den Angaben zufolge rund 27 Mio. € und für Stora Enso rund 5 Mio. €. 

Gasum plant, das Biogas zu Flüssiggas (LBG) aufzubereiten und als Kraftstoff für Pkw, Busse, Lkw und Fähren zu verkaufen. Die erwartete LBG-Produktion der Anlage soll zwischen 75 bis 90 GWh pro Jahr betragen. Der Produktionsstart wird für 2020 erwartet.

„Wir freuen uns, Teil eines Projekts zu sein, das Abfall in wertvolle erneuerbare Energien umwandelt“, sagte Michael Lindemann, Leiter der Papierfabrik Nymölla. „Die Biogasanlage ist eine nachhaltige Lösung für die Aufbereitung von Abwasser. Gasum baut aktiv ein Gasökosystem für Industrie, Marine und Straßenverkehr im Norden auf“, so Johanna Lamminen, Chief Executive Officer von Gasum.

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