Stiebel Eltron: „Erneuerbare Energie ist der richtige Weg“

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Für Stiebel Eltron ist erneuerbare Energie „der richtige Weg“. Das erklärte der Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Finanzen, Nicholas Matten, jetzt bei der Vorstellung der Geschäftszahlen des Anbieters von Wärme- und Haustechnik: „Wir haben den Vorteil, dass wir im Zuge der Dekarbonisierung des Heizungsmarktes keine Produktbereiche ersetzen müssen. Unsere grüne Technik, die heute den Cashflow generiert, ist zukunftsorientiert.“

Das Unternehmen sei vielen seiner Wettbewerber voraus, weil es nicht wie andere Anbieter auf traditionelle Produkte, die fossile Endenergieträger nutzen, Rücksicht nehmen müsse, stellte der Geschäftsführer Technik, Einkauf und Personal, Kai Schiefelbein, fest. Das größte Risiko für das Zukunftsgeschäft in Deutschland sei der Energiepreis. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wurde das Betriebsergebnis von Stiebel Eltron 2016 gegenüber dem Vorjahr um 97,5 Prozent gesteigert. Der Markenumsatz wurde im vergangenen Jahr um 9,9 Prozent auf 478 Mio. € gesteigert.

Damit wurde das prognostizierte Wachstumsziel von acht Prozent übertroffen, und es wurde ein Wachstum in allen Produktgruppen verzeichnet. Für 2017 erwartet das Heiztechnik-Unternehmen aus Holzminden eine stabile Inlandsnachfrage und positive Geschäftspotenziale im Ausland – insbesondere in Märkten Europas und Asiens. In den Regionen legte der Bruttoumsatz im deutschen Heimatmarkt um 12,8 Prozent auf 273 Mio. € zu. In Nord- und Südamerika verzeichnete das Unternehmen mit 19 Mio. €ein Plus von 18,8 Prozent und in der Region Asien-Pazifik mit 56 Mio. € von zwölf Prozent. Europa ohne Deutschland stieg um 1,8 Prozent auf 114 Mio. €.

Plus von 10,5 Prozent bei Wärmepumpen

Aufgeschlüsselt nach Produktgruppen lag das Wachstum bei Lüftungsgeräten mit einem Plus von 41,3 Prozent an der Spitze, gefolgt von Wärmepumpen (+10,5 Prozent) und der Haustechnik (+6,4 Prozent). Die Zahl der Mitarbeiter von Stiebel Eltron ist 2016 in allen Regionen auf insgesamt 3.100 Beschäftige gestiegen (Vorjahr 2.900). Davon entfallen 150 neue Stellen auf den deutschen Heimatmarkt.

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