Power Purchase Agreements (PPA) gewinnen in Deutschland immer stärker an Bedeutung. Verantwortlich dafür sind gleich mehrere Trends: Die Kosten für neue Wind- und PV-Kraftwerke sind so niedrig, dass die Förderung nach dem EEG nicht mehr in jedem einzelnen Fall zwangsläufig die beste Option sein muss, bei Altanlagen kann über PPA ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb dargestellt werden. Hinzu kommt ein spürbar gewachsenes Bewusstsein der Stromkunden, die den Bezug „echten“ Grünstroms nachweisen wollen oder müssen. Und last but not least sind die Strompreise im Großhandel jüngst so stark gestiegen, dass das Interesse der Stromkunden an langfristig verlässlichen Preisen noch einmal gewachsen ist.

Auf dem Titel von EUWID Neue Energie 27.2021 zeichnen wir die aktuelle Diskussion um PPA anhand einer sehr spannenden Veranstaltung des Forums für Zukunftsenergien nach. Ein immer wiederkehrendes Thema bei Analysen zur weiteren Entwicklung des Marktes ist die Standardisierung von PPA-Verträgen. Einerseits könnten solche Standards Risiken und Transaktionskosten beim Abschluss von PPA-Deals senken. Andererseits sind PPAs „maximal individuell“, wie es Inka Klinger von der Hamburg Commercial Bank auf den Punkt brachte.

EUWID-Report „PPA und die Architektur der Energiewende“
PPA und die neue Architektur der Energiewende“ lautet der Titel des aktuellen EUWID Reports zum Marktinstrument Power Purchase Agreements. Die neue Sonderveröffentlichung befasst sich insbesondere mit den Themen Markthochlauf, Plattformökonomie, PPA und EEG, Preisentwicklung und Covid-19.

Der neue Report kann zusammen mit einem einjährigen Vollzugriff auf das fortlaufend aktualisierte PPA-Dossier von EUWID Neue Energie zum Preis von 49 € zzgl. MwSt. und Versandkosten bestellt werden.

Wer zum ersten Mal auf das Report & Dossier-Angebot von EUWID Neue Energie stößt, der kann auch ein Bundle-Paket bestellen und erhält dann zusätzlich zum neuen Report auch eine Ausgabe des Vorläuferreports mit dem Titel „Geschäftsmodell Power Purchase Agreement (PPA): Potenzial zum Megatrend?“ Er bietet einen fundierten Überblick über Entwicklungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich langfristiger Stromabnahmeverträge. Das Bundle kann zum Preis von 69 € zzgl. MwSt. und Versand bestellt werden.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten für das PPA-Angebot von EUWID Neue Energie finden Sie hier.

Die Bioenergiebranche muss derweil jenseits von PPA nach einer Weiterentwicklung ihrer geschäftlichen Perspektiven fahnden. Für die Aufbereiter von Biomasse könnte die Umrüstung alter Kohlekraftwerke für die Verbrennung von Biomasse einen neuen Absatzweg eröffnen. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) winkt bei dem Thema allerdings ab. „Nicht zuletzt aufgrund von Risiken für Klima und Biodiversität sollte auf eine staatliche Förderung für die Umrüstung von Kohlekraftwerken verzichtet werden“, heißt es in einer aktuellen Analyse.

Weitere Themen der Ausgabe umfassen die LichtBlick-Kritik an der Marktstruktur im Ladesäulensegment, die Kritik der Grünen am Wirken der Bundesregierung in der ablaufenden Legislaturperiode und die aktuelle Preisentwicklung im Bereich von PV-Modulen. (Nachweis für Beitragsbild: totojang1977 – stock.adobe.com)

Unsere Top-Themen der Woche:

Umrüstung von Kohlekraftwerken auf Biomasse: Reichen die Ressourcen?

Welche Biomasse-Ressourcen könnten zur Verbrennung in Kohlekraftwerken mobilisiert werden?

Wie können Marktmechanismen die Systemflexibilität erhöhen?

Im Blickpunkt: Flexibilitätsmärkte zur Stabilisierung des Stromnetzes

Welche Potenziale besitzen alternative PV-Konzepte?

Im Blickpunkt: Floating- und Agri-Photovoltaik

Wie entwickelt sich die Grünstromerzeugung in Europa?

EU: Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erreicht 1.053 TWh und überholt fossile Erzeugung

Wie stellt sich das Thema PPA im Gesamtzusammenhang dar?

Geschäftsmodell Power Purchase Agreement (PPA): Potenzial zum Megatrend?

 

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