Statkraft Ventures investiert in britisches Energie-Start-up

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Statkraft Ventures investiert in Betreiber eines virtuellen Kraftwerks
Bildquelle: photlook / Fotolia.com

Der deutsche Venture-Capital-Investor Statkraft Ventures investiert in das britische Start-up Limejump, das ein virtuelles Kraftwerk betreibt. Nach Angaben des Düsseldorfer Investors hat Limejump eine von Statkraft Ventures angeführte A-Finanzierungsrunde über drei Mio. britische Pfund abgeschlossen. Limejumps aktuelle Investoren, Passion Capital und Angel CoFund, nahmen ebenfalls an der Runde teil. Das Unternehmen wird das Kapital nutzen, um seine Kundenbasis und die Vermarktung seiner Technologie für Virtuelle Kraftwerke weiter auszubauen.

Statkraft Ventures wird als reiner nicht-strategischer Finanzinvestor tätig sein. „Limejump hat die notwendige Softwarelösunge entwickelt, um die komplette Wertschöpfungskette zu digitalisieren, was Anlagenbetreiber in den Bereichen Stromerzeugung, -nachfrage und -speicherung von erneuerbaren Energien in einfacher und effizienter Weise unterstützt“, erklärt Alexander Küppers, Investment Manager bei der Statkraft Ventures GmbH. „Durch die Nutzung eines Portfolio-Ansatzes innerhalb dieses „Dreiecks“ können Kunden von Limejump die Erlöse ihrer Anlagen maximieren“.

Limejump definiert das Energieversorgungsmodell neu und bedient sich dabei seiner marktführenden Softwarekompetenz im Bereich von Big Data und Machine-Learning. Seine Technologieplattform integriert Batterien und verschiedene andere Erzeugungsanlagen in einem virtuellen Kraftwerk, um die Vorteile von Preisunterschieden, Systemdienstleistungen und Echtzeit-Optimierungsmöglichkeiten zu nutzen. Dies bietet auch kleinen dezentralen Erzeugungsanlagen Marktchancen, die sie alleine sonst oft nicht nutzen könnten.

Limejump hat seinen Sitz in London und ist bereits der größte Aggregator dezentraler Batteriesysteme in Großbritannien. Derzeit steuert Limejump 26 MW Kapazität und hat einen Umsatz von über 20 Mio. Pfund pro Jahr. Das Unternehmen hat mehr als zweihundert Kunden, darunter große kommerzielle und industrielle Organisationen sowie Besitzer von Solarparks, Biogasanlagen und anderen Formen dezentraler Energieerzeugung.

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